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Etappe 31-40

18
Nov
2006

Etappe 31-40

31. Tag: Dienstag, 8.6.04: Lenzenalm (1253m) – Untertal (1030m)

Beim Frühstück in der Küche leistet mir ein kleines, permanent hin- und her flitzendes Mäuschen Gesellschaft. Draußen herrscht Kaiserwetter. Ab 2000 Meter Höhe schließt sich die Schneedecke, der Zwerfenbergsee (2024m) ist noch komplett vereist. Während des Aufstiegs zum Lungauer Klaffersee (2197m) bediene ich mich des öfteren meines Eispickels, einige Meter seitlich gehen mehrere kleine Altschnee-Lawinen ab, so dass der Normalweg auf den Greifenbergsattel (2440m) nicht begangen werden sollte. Ich weiche nach rechts auf einen ausgeaperten Teil der Flanke aus und gelange auf den Sattel, mit 2440 Metern der bisher höchste Punkt meiner Unternehmung. Von gegenüber grüßt der mächtig-klobige Hochgolling (2863m), daneben die von Schneemassen verdeckte steile Gollingscharte (2326m), von der aus ebenfalls kleinere Lawinen ins Tal stürzen.
Blick vom Greifenbergsattel (2440m) auf den Hochgolling (2863m) und die Gollingscharte (2326m)
Schweren Herzens fasse ich den Entschluss, morgen auf die Scharte zu verzichten und stattdessen einen stattlichen Umweg über das Unter- und Obertal in Kauf zu nehmen. Der Abstieg zur noch geschlossenen Gollinghütte (1641m), die wegen Lawinengefahr über keinen Winterraum verfügt, führt mich durch tiefen Schnee. Im Obertal halte ich Ausschau nach einem Biwakplatz und lande erneut in einem der zahlreichen Heuschober, in die zwar schwer einzudringen ist, die aber durchaus komfortabel sein können.

Exakte Routenführung: Lenzenalm (1253m) – Greifenbergsattel (2440m) – Gollinghütte (1641m) – Untertal (1030m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1400m
Distanz: 20 km
Reale Gehzeit: 8 Std

Zwerfenbergsee (2024m)

32. Tag: Mittwoch, 9.6.04: Untertal (1030m) – Keinprechthütte (1872m)

Mein Umweg verlangt seinen Tribut: Ich wandere langweilige, schier endlose Teerstraßen entlang, zunächst das Untertal talauswärts bis oberhalb von Schladming (750m), dann, nach einer kurzen Kehre, das Obertal in entgegengesetzter Richtung wieder taleinwärts, den Gasthof Tauerngold (1062m) passierend. Dieser Name verweist darauf, dass hier in vergangenen Jahrhunderten Bergbau betrieben wurde, d.h. sämtliche Berge in der Umgebung sind von einem ausgeklügelten Stollensystem unterhöhlt. Ein kleines Freiluft-Bergbaumuseum erzählt die Geschichte dieser Epoche.
Bergbaumuseum im Obertal (1100m)
Der weitere Aufstieg zur Keinprechthütte (1872m) ähnelt einer gemütlichen Promenade. Die Hütte ist geschlossen, ich bin der einzige Gast im Winterraum, der mit einem behaglichen Ofen ausgestattet ist, welcher mir ein warmes Abendessen ermöglicht. Seit zwei Tagen habe ich mit keiner Menschenseele mehr kommuniziert...

Exakte Routenführung: Untertal (1030m) – Abstieg bis 870m – im Obertal bis Keinprechthütte (1872m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 1000m; Abstieg: 160m
Distanz: 21 km
Reale Gehzeit: 5,5 Std

Keinprechthütte (1872m)

33. Tag: Donnerstag, 10.6.04: Keinprechthütte (1872m) – Ignaz-Mattis-Hütte (1986m)

Am heutigen Fronleichnamstag wähle ich wegen der großen Altschneemengen nicht den kürzesten Übergang zur Ignaz-Mattis-Hütte (1986m) über die Krukeckscharte (2303m), sondern steige auf meinem gestrigen Aufstiegsweg 30 Minuten zur Neualm (1650m) ab, und quere dann in Richtung Duisitzkarsee (1648m) in ständigem Auf und Ab. Die dortige Duisitzkarseehütte offeriert mir einen „Steirischen Salat“ mit Schwarzbeermilch. Der Wirt warnt mich, dass der Übergang zur Ignaz-Mattis-Hütte wegen des vielen Schnees nicht ungefährlich sei, aber dank Pickel und Steigeisen erwarten mich keine größeren Probleme.
Übergang zur Ignaz-Mattis-Hütte (1986m)
In der schneebedeckten Ebene um den Giglachsee (1921m) verfehle ich trotz guter Sicht die Idealroute, was die Gehzeit um 30 Minuten verlängert, zudem erfreue ich mich an einer Flussquerung auf einem schuhtief unter Wasser stehenden Steg. Obwohl der See größtenteils noch zugefroren ist, tummeln sich schon einige AnglerInnen am Ufer. Die Ignaz-Matttis-Hütte erweckt den Anschein, bereits in Betrieb zu sein, jedoch teilt mir der Hüttenwirt mit, dass sie erst ab dem morgigen Tag richtig geöffnet sei, und er nur die letzten Vorarbeiten erledige. So bin ich scheinbar doch wieder ganz allein im Winterraum, der sich in einer separaten kleinen, hübschen und komfortablen (Ofen etc.) Hütte befindet. Ich liege bereits im Bett, als es gegen halb Zehn heftig an die Tür pocht. Ein junges Pärchen tritt ein, sie suchen eine Übernachtungsmöglichkeit und erzählen, dass sie, vom vielen Schnee überrascht, Markierung wie Orientierung verloren hätten und es nicht mehr ins Tal zurück schaffen würden. Sie haben Glück, mich hier vorzufinden, da für das Schloss des Winterraums ein Alpenvereins-Schlüssel benötigt wird, über den sie nicht verfügen. Für die beiden hätte dieser Tag böse enden können: Nachts erschöpft und durchnässt in der Kälte ohne Unterschlupf umherzuirren, wird im allgemeinen eher weniger empfohlen...

Exakte Routenführung: Keinprechthütte (1872m) – Neualm (1650m) – Duisitzkarseehütte (1648m) – P. 2050m – Ignaz Mattis–Hütte (1986m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 630m; Abstieg: 510m
Distanz: 10 km
Reale Gehzeit: 4,5 Std

Winterraum der Ignaz-Mattis-Hütte (1986m)

34. Tag: Freitag, 11.6.04: Ignaz-Mattis-Hütte (1986m) – Radstadt (860m)


Für heute steht der Übergang über die Akarscharte (2315m) nach Obertauern (1738m) auf dem Programm. Der unter tiefem Schnee versteckte Weg ist zwar technisch unschwierig, die weiße Pracht verdeckt jedoch tückische Dolinen, d.h. tiefe „Löcher“ im Boden, in die man besser nicht fallen sollte. Ich sprach gestern den Hüttenwirt darauf an, der meinte, er würde es an meiner Stelle trotzdem versuchen. Der Weg führt mich weiter über den Oberhüttensattel (1866m) zur Seekarscharte (2022m), mit Panoramablick auf das Skigebiet Obertauern mit seinen unzähligen Liften, für deren Betrieb der Altschnee nicht mehr ausreicht. Eigentlich hatte ich geplant, im Theodor-Körner-Haus zu übernachten. An seinem vermeintlichen Standort angekommen reibe ich mir erstaunt die Augen: Weit und breit nichts zu sehen. Ein Passant erklärt mir, die Hütte sei abgerissen worden. Sie passte in ihrer Urigkeit nicht mehr in das herausgeputzte Ambiente eines schicken Wintersportortes. Im Ort sind alle Geschäfte geschlossen, sogar die Bäckerei mit Lebensmittelverkauf, wenn auch außerplanmäßig wegen eines Trauerfalls in der Familie. Somit besteht ein handfestes Verpflegungsproblem, denn für die kommenden Nächte stehen Winterräume auf dem Programm. Mir bleibt keine Wahl: Mit dem Postbus fahre ich mehr als 20 Kilometer nach Radstadt (860m), um mich dort zu versorgen. In Ermangelung einer Jugendherberge nächtige ich im Gasthof „Hirschblick“, der mir für 25 € ein winziges Zimmer mit leidlich funktionierendem TV zur Verfügung stellt. Der Ort Radstadt präsentiert sich mit seinen vielen urtümlichen Häusern und seiner Atmosphäre von Sauberkeit und barocker Festlichkeit als ausgesprochen tourismuskompatibel.

Exakte Routenführung: Ignaz-Mattis-Hütte (1986m) - Akarscharte (2315m) - Oberhüttensattel (1866m) - Seekarscharte (2022m) – Obertauern (1738m) – mit Bus nach Radstadt (860m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 600m; Abstieg: 850m
Distanz: 13 km
Reale Gehzeit: 4,5 Std

Giglachsee (1920m) mit Akarscharte (2315m)

35. Tag: Samstag, 12.6.04: Radstadt (860m) – Südwienerhütte (1801m)

Gegen Mittag chauffiert mich derselbe Busfahrer wie gestern zurück nach Obertauern (1738m). Leichter Regen setzt ein, der stärker und stärker wird: Als ich nach der Querung etlicher Schneefelder an der Südwienerhütte (1801m) ankomme, bin ich durchnässt. Der Winterraum ist klein und spärlich eingerichtet. Das Ofenrohr hängt noch aus der Decke, der Ofen selbst wurde jedoch abmontiert, im Raum ist es kühl und feucht.
Winterraum der Südwienerhütte (1801m)
Tolle Aussichten: Morgen früh werde ich wieder in meine nasse Kleidung schlüpfen müssen. Wenigstens ein Lichtblick: Per SMS versorgt mich die Außenwelt mit den Ergebnissen der Fussball-EM.

Exakte Routenführung: Radstadt (860m) bis Obertauern (1738m) mit Bus – Südwienerhütte (1801m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 85m; Abstieg: 20m
Distanz: 8 km
Reale Gehzeit: 2,25 Std

Skigebiet Obertauern (1738m) nach Saisonschluss

36. Tag: Sonntag, 13.6.04: Südwienerhütte (1801m) – Franz-Fischer-Hütte (2020m)

Um fünf Uhr packt mich beim Blick nach draußen das kalte Grausen: Es regnet wie aus Kübeln. Auf Linderung hoffend verbringe ich den Vormittag in meinen Schlafsack gekauert. Gegen Mittag breche ich auf. Tiefhängender Nebel macht bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Wegfindung zu einem Vabanque-Spiel. Wenigstens erleichtern die über die Taferlscharte (2236m) führenden Strommasten die Orientierung. Beim Abstieg mit Pickeleinsatz kreuze ich in 1900 Metern Höhe die Tauernautobahn, die hier unterirdisch im Tunnel verläuft. Nicht zu übersehen sind die riesigen Lüftungsschächte, die wie Fremdkörper in der beschaulichen Landschaft wirken.
Lüftungsanlagen des Tauerntunnels (1900m)
Weiteren heftigen Schneeschauern die Stirn bietend setze ich meinen Weg zur noch geschlossenen Franz-Fischer-Hütte (2020m) fort. Der Winterraum verfügt immerhin über einen Ofen. Unendliche Zeit verrinnt, ehe es mir gelingt, das Feuer zu entfachen.

Exakte Routenführung: Südwienerhütte (1801m) – Taferlscharte (2236m) – Punkt 1900m – Rothenwändersee (2100m) – Jakoberalm (1839m) – Essersee (2087m) – Franz-Fischer-Hütte (2020m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 680m; Abstieg: 460m
Distanz: 16 km
Reale Gehzeit: 5,25 Std

Franz-Fischer-Hütte (2020m)

37. Tag: Montag, 14.6.04: Franz-Fischer-Hütte (2020m) – Sticklerhütte (1752m)

Trotz tiefhängender Wolken bleibt es heute trocken. Auf einem lausigen Fahrweg steige zur Königsalm (1667m) ins Riedingtal ab, wo mir ein beinahe königliches Mahl (Salzburger Fleisch mit Knödeln) kredenzt wird. Der folgende Anstieg zur Riedingscharte (2274m) ist technisch unschwierig, jedoch rekordverdächtig, was das Einsinken in tiefen weichen Schnee anbelangt. Die Sticklerhütte (1752m) wurde erst kürzlich renoviert und befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik, was die Möglichkeit einer warmen Dusche einschließt. Außer mir hat sich noch ein weiterer Gast hierher verirrt. Der Wetterbericht verursacht Übellaunigkeit, eine neue Kaltfront marschiert heran. Der Hüttenwirt erzählt von einem Überraschungsbesuch von Bundeskanzler Schüssel, der eines Tages unvermittelt in der Tür gestanden sei und ein handsigniertes Exemplar seines Opus Magnum über seine Bergerfahrungen hinterlassen habe. Es trägt den Titel „Bergwärts“, beinhaltet Berichte von „mehr als 100 Wanderungen zwischen Montblanc und Triglav, Königsspitze und Großglockner“ und ist illustriert mit vom Herrn Bundeskanzler höchstpersönlich handgezeichneten Karikaturen.

Exakte Routenführung: Franz-Fischer-Hütte (2020m) – Riedingtal (1550m) – Riedingscharte (2274m) – Sticklerhütte (1752m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 750m; Abstieg: 1050m
Distanz: 11 km
Reale Gehzeit: 5,5 Std

Riedingscharte (2275m)

38. Tag: Dienstag, 15.6.04: Sticklerhütte (1752m) – Sankt Michael (1075m)

Ausnahmsweise ordere ich ein Hüttenfrühstück, aus lausigen zwei Scheiben Brot bestehend. Um den notwendigen Sättigungsgrad zu erreichen, bestelle ich kostenpflichtig vier weitere hinzu. Zur Rotgüldenseehütte (1739m) wähle ich den Weg „untenrum“, am Gasthof Arsenhütte (1341m) vorbei. Zwei hartnäckige Ziegen haben meine Witterung aufgenommen und lassen sich um nichts in der Welt von ihrem Unterfangen abbringen. Von der Hütte aus ist die Wastlkarscharte (2721m), über die ich eigentlich ins Maltatal gelangen will, gut einzusehen. Nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt treffe ich die folgenreiche Entscheidung, wegen Steinschlag- und Lawinengefahr auf den Übergang zu verzichten und stattdessen einen enormen Umweg in Kauf zu nehmen. Ich steige ins Tal ab, biege in Richtung Muhr (1123m) ein und erwische gerade noch einen Postbus, der mich nach St. Michael im Lungau (1075m) bringt. Dort nächtige ich als einziger Gast in der Jugendherberge. Zu den Dimensionen meines Umwegs (die meines Erachtens den partiellen Gebrauch des Postbusses rechtfertigen): St. Michael liegt ca. 15 Kilometer von Tamsweg entfernt, wo ich bereits vor neun Tagen weilte. Mein Plan sieht nun vor, von „unten“, d.h. aus Richtung Gmünd kommend, im Maltatal aufzusteigen. Bis dorthin sind allerdings noch etliche Kilometer zu absolvieren...

Exakte Routenführung: Sticklerhütte (1752m) – Gasthof Arsenhütte (1341m) – Rotgüldenseehütte (1739m) – Muhr (1123m) – mit Bus nach St. Michael im Lungau (1075m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 340m; Abstieg: 980m
Distanz: 21,5 km
Reale Gehzeit: 5,5 Std

Wastlkarscharte (2721m) von der Rotgüldenseehütte (1739m)

39. Tag: Mittwoch, 16.6.04: Sankt Michael (1075m) – Frido-Kordon-Hütte (1649m)

Am ersten Tag meines großen Umweges erklimme ich die Katschberghöhe (1641m), wo sich das Skigebiet „Katschberg 2000“ überall sichtbar in die Landschaft eingraviert hat und ich erstmals Kärntner Boden betrete. Der Abstieg führt mich zum Südportal (1267m) des Katschbergtunnels, weiter über Rennweg (1221m) und Krangl stets parallel zu Autobahn und Bundesstraße. Bei meinem Versuch, etwas westlich oberhalb des Talgrundes zu bleiben, erweist mir meine in St. Michael extra erworbene Kompass-Wanderkarte einen Bärendienst: Ein in ihr eingezeichneter Pfad endet plötzlich im Nichts und zwingt mich, querfeldein im steilen Gelände an Höhe zu verlieren und einen nicht ungefährlichen Stacheldrahtzaun zu überwinden. Zudem befinde ich mich am „falschen“ Ufer der Lieser, die ich nach einigem Suchen mühevoll auf großen Steinblöcken überschreite. Genervt von derartigen Abenteuern entscheide ich mich an der nächsten Haltestelle für den Bus nach Gmünd (741m). Als Übernachtungsoption bietet sich die Frido-Kordon-Hütte (1649m) an, die ich nach einem langen, zähen und unschwierigen Aufstieg erreiche. Die Hütte ist beinahe ganzjährig geöffnet und wird meist alleine von der Wirtin („Frieda“) betrieben. Sie wirkt nicht sonderlich begeistert, dass mit mir nun ein Nächtigungsgast angekommen ist. Im Hintergrund laufen karnevaleske Schlager, deren Texte von ordinären Passagen strotzen...

Exakte Routenführung: St. Michael (1075m) – Katschberghöhe (1641m) – Punkt 1050m – mit Bus nach Gmünd (741m) – Frido-Kordon-Hütte (1649m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 1550m; Abstieg: 600m
Distanz: 22 km
Reale Gehzeit: 8 Std

Im Tal verlaufende Tauernautobahn und -bundesstraße

40. Tag: Donnerstag, 17.6.04: Frido-Kordon-Hütte (1649m) – Gmünder Hütte (1185m)

Eigentlich habe ich kein Frühstück in Auftrag gegeben, sondern nur einen halben Liter Milch für mein Müsli, aber Kommunikationsschwierigkeiten führen dazu, dass am Morgen der Tisch für mich gedeckt ist. Ich lasse mir nichts anmerken und keinen Krümel übrig. Meine Wegstrecke beinhaltet keinerlei technische Schwierigkeiten. Typisch, dass an solchen Tagen Prachtwetter herrscht. Zuerst quere ich zum Faschauner Törl (1791m), ehe ich zum Talgrund absteige. Auf einem hübsch angelegten Steig parallel zur Straße gelange ich zur Gmünder Hütte (1186m), die direkt mit dem Auto angefahren werden kann und daher primär von Tagesgästen frequentiert wird. Die Wirtin und ihr Sohn fragen mich nach meinen weiteren Pläne und äußern die Befürchtung, dass der Übergang über die Großelendscharte (2675m) heikel werden könnte. Davon lasse ich mich fürs erste nicht beeindrucken...

Exakte Routenführung: Frido-Kordon-Hütte (1649m) – Punkt 1850m – Kramerhütte (1604m) – Faschauner Törl (1791m) – Mautstelle (911m) – Gmünder Hütte (1185m)
Höhenunterschied: Aufstieg: 700m; Abstieg: 1150m
Distanz: 20 km
Reale Gehzeit: 6 Std

Gmünder Hütte (1185m)
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