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    <title>In fünf Monaten von Wien bis ans Mittelmeer (Eine kleine Wanderung)</title>
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    <description>Eine kleine Wanderung</description>
    <dc:publisher>Almoehi</dc:publisher>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:date>2016-01-16T12:23:18Z</dc:date>
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    <title>In fünf Monaten von Wien bis ans Mittelmeer</title>
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  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326527006/">
    <title>69. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326527006/</link>
    <description>&lt;b&gt;Freitag, 16.7.04: Gasthof Obernberger See (1593m)  Italienische Tribulaunhütte (2368m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Zechbruder von gestern ist extra früh aufgestanden und serviert uns Punkt halb sechs ein luxuriöses Frühstück. Herrlich spiegeln sich die wenigen Wolken im von Fichtenwäldern umrahmten Obernberger See, bereits im 15. Jahrhundert wusste Kaiser Maximilian I. von Habsburg die Anmut der Umgebung zu schätzen und erkor sie zu seinem Jagdrevier. Als Kenner von Flora und Fauna verfasste er gar ein Buch über die Fischerei, in dem er die Forellen des Sees  Bach-, See- und Regenbogenforelle - in höchsten Tönen lobte. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Blick zurück auf das Gstreinjöchl (2540m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Blick zurück auf das Gstreinjöchl (2540m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_22.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wir tauchen in dichten Wald, steigen beinahe schneefeldlos zum Gstreinjöchl (2540m) hinauf und stürzen ebenso schneefeldlos über steiles Terrain zur österreichischen Tribulaunhütte (2064m) hinunter. Der hölzerne Bau wirkt, als ob eine überdimensionierte Biwakschachtel in die Landschaft gepflanzt worden wäre. Sie sei schon zweimal von einer Lawine zerstört worden und werde von den Eltern des österreichischen Weltklasseslalomfahrers Manfred Pranger bewirtschaftet, setzt uns ein kommunikationswütiger Gast in Kenntnis. Manfred wer? Nie gehört. Bestimmt ist Pranger ein Meister seines Faches, doch seit meinem Kreuzbandriss habe ich dem alpinen Skisport nicht nur praktisch abgeschworen, sondern ignoriere auch jegliche Berichterstattung darüber. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Pflerscher Scharte (2599m) von der österreichischen Seite  &quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Pflerscher Scharte (2599m) von der österreichischen Seite  &quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_21.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Als wir nach einem kleinen Päuschen die Pflerscher Scharte (2599m) anvisieren, werden die Schneefelder zahlreicher, es gibt schwierigere und weniger schwierige Varianten. Fehlentscheidung Nummer eins: Wir wählen einen Pfad der ersten Kategorie, der dicht unter den Nordwänden von Gschnitzer (2946m) und Pflerscher Tribulaun (3097m) verläuft. Fehlentscheidung Nummer zwei: Da das Gelände nicht allzu steil ist und nach unten hin flach ausläuft, erscheint uns das Anbringen von Steigeisen als unnötig. Ich teste, ramme die Schuhspitzen fest in den Firn, um für Josef eine Schneise zu schlagen, balanciere hochkonzentriert voran, überwinde die schwierigste Stelle, halte inne und drehe mich um. Wo ist er bloß abgeblieben? Ich folge den Spuren zurück, doch er bleibt verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Er wird doch nicht ... den Hang abwärts geschlittert sein? Ich zucke zusammen, mir wird heiß und kalt zugleich, ich bin wie gelähmt, unter Schock. Ein Blick hinab genügt, ich fasse es nicht: Er steht, wenn auch hundert Meter unter mir, der Glückspilz! Er hätte sich das Genick brechen können bei seinem tollkühnen Ritt auf dem Hosenboden, stattdessen winzige Lappalien: Eine zerkratzte, blutende Hand und ein krumm gebogener nagelneuer Teleskopstock. Unsere verfluchte, gefährliche Bequemlichkeit wurde ihm zum Verhängnis, hätten wir nur die Eisen angelegt! Ihre Zacken hätten sich spielerisch leicht in den zähen Firn gebohrt, und Josef wäre lockeren Schrittes über das Schneefeld getänzelt. Wenn er auch körperlich nahezu unversehrt blieb, so hat seine Psyche erheblich gelitten, er fühlt sich - wen wunderts - nicht sonderlich gut. Quälend langsam steuern wir die italienische Tribulaunhütte (2368m) an und übernachten als einzige dort. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Italienische Tribulaunhütte (2368m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Italienische Tribulaunhütte (2368m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_24.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Erkenntnis des Tages: &lt;/b&gt;Über uns schwebte ein riesengroßer Schutzengel.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Gasthof Obernberger See (1593m) - Gstreinjöchl (2540m) - Österreichische Tribulaunhütte (2064m) - Pflerscher Scharte (2599m)  Italienische Tribulaunhütte (2368m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1600m; Abstieg: 850m&lt;br /&gt;
Distanz: 13 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7,5 Std&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Blick von der Pflerscher Scharte (2599m) Richtung Italien&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Blick von der Pflerscher Scharte (2599m) Richtung Italien&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_26.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Ein riesiger Schutzengel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T14:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526983/">
    <title>80. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526983/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Chamanna Marangun (2025m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Chamanna Marangun (2025m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/12_17.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dienstag, 27.7.04: Chamanna Marangun (2023m)  Linardhütte (2327m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jeden Morgen gilt auch heute mein erster Gang dem Lokus, in diesem Fall einem alles andere als lauschigen Klohäuschen 50 Meter von der Hütte entfernt. Es steht direkt an einem rauschenden Bach, den die dahin schmelzenden Vadretta (Gletscher) da las Maisas, Tiatscha/ La Cudera und Plan Rai nähren, meine Fäkalien werden sogleich in den allgemeinen Wasserkreislauf eingespeist. In ganz Österreich habe ich derartiges nicht erlebt, im 21. Jahrhundert gibt es Mittel und Wege, sich anderweitig zu behelfen. Ganz zu schweigen von den armen, unwissenden Geschöpfen, die flussabwärts ihren Gaumen im tosenden, verführerisch klaren, frischen Gebirgsbach kühlen. Lassen wir die Kirche im Dorf: Die Chamanna Marangun (Hütte an der oberen Alpstufe) ist keine Massenunterkunft, sie verfügt über exakt zwölf Plätze und liegt in einem der einsamsten Teilgebiete der Silvretta. Laut Hüttenbuch übernachtet hier selbst in der Hochsaison an über der Hälfte der Tage überhaupt niemand, an den übrigen Tagen hält sich der Andrang stark in Grenzen. Wieso Unmengen von Geld in eine moderne Abwasseranlage investieren, wenn das Ökosystem mit den anfallenden Belastungen bestens zu recht kommt?  &lt;br /&gt;
Heute wird es anspruchsvoll: Ich möchte den Piz Linard (3411m) erklettern, und zwar über den selten begangenen Nordostgrat - im Hüttenbuch finde ich keinen einzigen Eintrag dazu -, als Abstiegsroute habe ich den Normalweg über die Südwand auf dem Plan. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Piz Linard (3411m) aus südöstlicher Richtung  &quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Piz Linard (3411m) aus südöstlicher Richtung  &quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/12_16.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Am meisten Kopfzerbrechen bereitet mir zweierlei: Zum einen soll der Fels, vor allem im Abstieg, arg brüchig sein, es droht Steinschlag, ich habe keinen Helm. Zum anderen ist das Wetter mehr als durchwachsen. Wie blöd von mir, dass ich gestern keinen Wetterbericht eingeholt habe, jetzt, da ich im Funkloch sitze, ist es zu spät. Es bleibt das Prinzip Hoffnung, eigentlich zu wenig für einen Grat diesen Kalibers. &lt;br /&gt;
Ich zaudere und zögere den Abmarsch hinaus, um acht Uhr fasse ich mir endlich ein Herz und mühe mich über Gras und Alpenrosen ins Val Muntanellas hinauf. Auf 2.600 Metern wende ich mich dem Grat zu, ich versuche es zumindest. Gar nicht so einfach in diesem steilen, elendiglich brüchigen, von Schnee- und Eisresten gesäumten Terrain. Der Rucksack lastet beinahe zu schwer auf meinem Rücken, ich puste und röchle, und in meinem Kopf beginnt es zu hämmern, als ich - kurz davor, umzukehren - unter Einsatz all meiner Kräfte gefühlte Stunden später den Grat erreiche. Ich hätte ihn viel weiter unten anpeilen müssen, doch die Routenbeschreibung war so unpräzise, dass ich nach Sicht und Gefühl operierte. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Nord-Ost-Grat des Piz Linard (3411m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Nord-Ost-Grat des Piz Linard (3411m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/12_19.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Menschliche Spuren sucht man hier vergebens, jeden Griff, jeden Tritt prüfe ich sorgfältigst, ehe ich ihn belaste, und dennoch donnern von Zeit zu Zeit lose Geröllbrocken ins Nichts. Die Kopfschmerzen haben sich zu übler Migräne ausgewachsen, der Moment könnte ungünstiger nicht sein. Früher, als ich beim Fußball das Spielfeld rauf und runter pflügte, piesackte sie mich mit schöner Regelmäßigkeit, setzte mich für den Rest des Tages schachmatt und ließ mich meist erbrechen. Das sollte jetzt besser nicht passieren, doch ich fühle mich hundeelend und werde mich vermutlich demnächst meines Frühstücks entledigen. Die Wolken hängen tief, ich sehe gerade zehn Meter weit, doch die Richtung ist klar: Immer schön nach oben, die Gratschneide entlang. Es ist beinahe Drei, als ich den steinernen Riesen endlich bezwungen habe, ich pfeife aus dem letzten Loch. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Piz Linard-Gipfel (3411m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Piz Linard-Gipfel (3411m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/12_20.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Gipfelsieg rieseln die ersten Schneeflocken herab. An einem schönen Tag wäre der Ausblick genial, Jungfrau (4158m), Finsteraarhorn (4273m) und Bernina (4049m) grüßten herüber  nicht so heute, ich sehe nur Wolken, nichts als Wolken. Erstmals erklommen wurde der Linard am Ersten August 1835 von Oswald Heer, einem Naturforscher, und seinem Führer Johann Madutz. Es geht jedoch das Gerücht, dass bereits 263 Jahre vor den beiden ein sagenhafter Mann namens Chuonard den Linard bestiegen und auf dem höchsten Punkt ein goldenes Kreuz befestigt haben soll. Ein solches ist nicht mehr vorhanden, es sei denn, jemand hat es gepackt und in einen grünen Farbeimer getunkt, denn genau das widerfuhr dem spärlichen, eines Gipfels diesen Ranges unwürdigen Holzkreuz. Die Südflanke des Berges  meine Abstiegsroute - beschrieb der Bündner Geschichtsschreiber Campell schon 1572: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Teil des Berges, der gegen das Gebiet von Lavin zu liegt, wird auf rätisch Lgymps genannt, das heisst Olymp. Dies ohne Zweifel wegen der unglaublichen Höhe, darin er dem berühmten Berge Griechenlands gleichkommt, der auch öfters von den Dichtern im Sinne des Wortes Himmel verwendet wird.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Der Linard kommt dem Olymp (2917m) in puncto Höhe nicht nur gleich, er überragt ihn sogar um exakt 500 Meter! Normalerweise ist der Abstieg über steile Schutt- und Firnfelder in zweieinhalb Stunden gut machbar, ich dagegen brauche geschlagene fünf Stunden. Unendlich oft sinke ich erschöpft zu Boden und pausiere, bis es dann in Sichtweite der Linardhütte (2327m) endlich soweit ist: Mein Magen entleert sich und düngt den saftig grünen Almboden. Ich möchte nur noch schlafen! Der mitfühlende Wirt bringt mich separat von den anderen Gästen unter, im Nu bin ich sanft entschlummert.  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Ich habe mich übernommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Chamanna Marangun (2023m)  Piz Linard (3411m)  Linardhütte (2327m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1400m; Abstieg: 1100m&lt;br /&gt;
Distanz: 7 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 11 Std</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Übelkeit am Piz Linard</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T13:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526975/">
    <title>95. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526975/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Capanna Campo Tencia (2140m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Campo Tencia (2140m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mittwoch, 11.8.04: Capanna Campo Tencia (2140m) - Capanna Leit (2260m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sechs Uhr gießt es in Strömen, ich setze mich in die Gaststube, frühstücke, warte, lese, warte, und scharre mit den Hufen. Wie schön wäre es, heute den Pizzo Campo Tencia (3071m) hinauf zu kraxeln! Bleibt mir auch dieser Gipfel verwehrt? Es sieht ganz danach aus, das Pech klebt mir an den Stiefeln, wahrscheinlich interpretieren die überirdischen Mächte mein Ansinnen als Provokation und peinigen mich zur Strafe. Der Campo Tencia ist kein x-beliebiger Hügel, sondern der höchste Berg, der ganz auf Tessiner Boden steht. Höhere Wipfel wie Rheinwaldhorn (3402m, mit Graubünden) oder Basodino (3272m, mit Italien) sind nur halbe Tessiner. &lt;br /&gt;
Stundenlang schon sitze ich herum, verzehre meine Vorräte und konsumiere nicht. Dabei ist Herr Benigni berühmt für seine Küche, doch ich bin bockig, er hätte meine Socken nicht so respektlos behandeln dürfen. Einige Versprengte, die sich todesmutig ins Unwetter hinaus wagen, decken mich vorher mit Vorräten ein. Sollte ich keinen Millimeter vorwärts kommen heute? Um vier Uhr reißt mir die Hutschnur, ich beschließe, noch etwas frische Luft zu schnappen und nehme den Übergang zur Capanna Leit (2260m) in Angriff. Der bestens markierte Weg ist nicht zu verfehlen, ein Verirren trotz der dichten Dunstschleier unmöglich. Letzte Altschneereste säumen den Weg, Plinio Grossi sieht sie mit den Augen des Poeten: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die umliegende Landschaft beherbergt in ihrer Weite Schneefelder (abgewetzte, gegen den Berg hingelegte Teppiche, die Gott weiß was versteckt halten)... Der letzte Schnee scheint diesen wundersam stillen Ort absichtlich ausgewählt zu haben, um in Frieden den nächsten abzuwarten.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Mögen die Schneefelder bei Grossi Assoziationen behaglicher Teppiche wecken, sie bleiben rutschige, nicht selten gefährliche Matten, dazu da, einem das Leben schwer zu machen. Über glitschige Grasbänder und Felsplatten schwinge ich mich zur Alpe Lei di Cima (2400m) hinauf. Schräg gegenüber liegt der Lago di Morghirolo (2264m), den Plinio Grossi in den allerschönsten Farben malt: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die eine Seite des Ufers wird von zyklopischen Gesteinsbrocken gezäunt, die andere vom Gras, das im Morghirolo wundervolle Lichtpuzzles bildet, die sich von Stunde zu Stunde verändern. Damit reicht die Farbpalette des Morghirolo von grau bis grün, wobei ersteres, obschon in perfekter Harmonie mit dem Grau der umliegenden Felsen, nicht die Mannigfaltigkeit des Grüns besitzt, das sich in hundert Variationen  auf und unter dem Wasser  offenbart: im Grün des Morgengrauens (schwarze Fransen), des Windes (zitternde Silberziselierungen) oder etwa des Zenits (der mit seinem starken Funkeln die Fische fernhält). &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Im Moment reicht die Farbpalette von Hellgrau bis Dunkelgrau, schwermütig schleifen die Wolken über den klammen Boden. Anfangs nieselt es leicht, am Passo di Leit (2431m) öffnen sich dann die Himmelsschleusen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Capanna Leit (2260m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Leit (2260m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Trotz des Sauwetters logieren 20 Gäste in der unbewirtschafteten Hütte, ein interessantes Experiment anarchischer Selbstorganisation. Wie immer in solchen Fällen haben sich informelle Strukturen gebildet, einige ausschließlich männliche Wesen mimen den Bestimmer und verfügen, wo genau meine Klamotten zu trocknen haben. Zum Streiten zu müde leiste ich den Anweisungen Gehorsam und okkupiere ein unbelegtes Lager. Wehe dem, der es wagt, meine Ruhe zu stören!  &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Lago Leit (2260m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Lago Leit (2260m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Plinio Grossi ist ein wahrer Poet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Campo Tencia (2140m) - P. 2481m - Capanna Leit (2260m)&lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 350m; Abstieg: 250m&lt;br /&gt;
Distanz: 3 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 2 Std</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Wieder kein Gipfel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T13:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526962/">
    <title>111. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526962/</link>
    <description>&lt;b&gt;Freitag, 27.8.04: Rhônebrücke bei Fully (461m)  P. 1300m bei Les Assets&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefer kann ich nicht mehr sinken, wie ein Clochard kam ich mir vor, ausgestoßen, unter der Brücke gestrandet. Der Sand, in dem ich mich suhlte, drang in die Klamotten, in Ruck- und Schlafsack, nun kratzt und piekt er am ganzen Körper. Mein Eisgerät hatte ich griffbereit deponiert, jedes noch so unverdächtige Geräusch ließ mich empor schnellen, um dem Angreifer eins über den Schädel zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Schlafplatz unter der Rhônebrücke (461m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Mein Schlafplatz unter der Rhônebrücke (461m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/18_8.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Doch jetzt ist Tag und die Gefahr gebannt, ich entsande mich und wandere nach Martigny (471m) hinüber. Vorher schlüpfe ich unter der A 9 hindurch und spaziere durch eine leidlich beleuchtete, schmutzige, stinkende, graffitibunt bemalte Bahnunterführung. &lt;br /&gt;
Edward Whymper, der Erstbesteiger des Matterhorns, kommentierte einst voller Häme, dass Martigny bei Tage einen ungünstigeren Eindruck als im Mondenschein hinterließe. Hätte er die lärmende Autobahn oder den schmuddeligen Tunnel gemeint, wäre ich einverstanden - doch die gab es zu seiner Zeit noch nicht. Er tut ihm Unrecht, dem malerischen 15.000-Seelen Ort mit seinen frankophilen Bars, Cafés, Alleen und den arabisch- und afrikanischstämmigen Migranten, die das Stadtbild prägen. Schon in meiner Schulzeit, bei der Lektüre von Julius Cäsars Opus Magnum &lt;i&gt;De bello gallico (Der gallische Krieg)&lt;/i&gt;, begegnete mir die Siedlung Octodurus, wie Martigny damals genannt wurde, zum ersten Mal. Generationen von Lateinschülern werden genötigt, diesen sperrigen, trockenen, kriegslüsternen und dennoch stinköden Text zu übersetzen. Ein ganzes Kapitel lang erörtert Julius Cäsar darin die Schlacht von Octodurus, bei der im Jahre 57 vor Christus die Römer ihre Feinde, die Veragrer, in die Flucht schlugen und das Dorf in Schutt und Asche legten. All dies und noch viel mehr erführe ich im gallorömischen Museum, einem der zahlreichen Kunst- und Kulturtempel von Martigny. &lt;br /&gt;
Es gäbe so vieles zu sehen hier, doch was mache ich? Zu mehr als den existenziellen Basics reicht es nicht: Wäsche waschen, einkaufen, reparieren. Eine napolitanische Schneiderin erbarmt sich meiner und bringt die frischen Löcher in meiner Hose zum Verschwinden, das gute Ding gleicht inzwischen einem Flickenteppich und wiegt das Doppelte seines ursprünglichen Gewichts. Während die Waschmaschine ihren Dienst verrichtet, setze ich mich auf ein schattiges Bänklein und lese. Weit komme ich nicht damit: Kann ich die erste Welle von Jesus-Jüngern noch erfolgreich abwimmeln, so gehen sie beim zweiten Mal geschickter vor. Eine füllige ältere Dame nötigt mich zum Gespräch. Wo ich herkomme, wo ich hingehe, ob ich Hilfe benötige usw. usf. Sie zieht ein Päckchen löslichen Kaffees hervor und reicht es mir mit mitleidsvoller Miene. Besten Dank, ich lasse sie im Glauben an ein gutes Werk. Kaffee war mir schon immer zuwider, ich werde ihn entsorgen, heimlich, still und leise. Doch die Dame ist hartnäckig. Ob ich Geld brauche, setzt sie ihren Monolog fort. Für wen hält sie mich? Und sich? Sehe ich so schlimm und verwahrlost aus? Ça suffit, Madame! Zum Abschied haucht sie mir noch ins Ohr, dass ich mich, sollte ich weiterer Unterstützung bedürfen, gerne an sie und an Jesus Christus bzw. ihre Kirche als dessen irdische Stellvertreterin wenden könne. Ich wusste es von Anfang an, auch sie ist eine Getriebene des Allmächtigen, wie seit jeher das Wallis ein Hort des Klerus und der Reaktion war. Nach der französischen Revolution waren die Täler rings um den Großen Sankt Bernhard (2469m) bevorzugte Refugien für katholisch-royalistische Adlige aus der Vendée, die dem Schafott entkommen wollten. Und seit über 150 Jahren regiert die christlich-konservative CVP nunmehr den Kanton  da erblasst selbst die CSU vor Neid. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Gässchen in Martigny (465m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Gässchen in Martigny (465m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/18_13.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass mir noch nie eine schlechter besuchte McDonalds-Filiale begegnet ist, der Salat schmeckt trotzdem, und wieder fällt ein Almosen für mich ab. Ich sehe das freudige Zucken im Gesicht der Tresenkraft, als sie mir einen Joghurtbecher mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum entgegen streckt, man könne ihn noch essen, versichert sie mir treuherzig. Kurz nach fünf verabschiede ich mich von diesem beschaulichen Ort, streife durch schöne alte Gassen, überquere die Straße zum Großen Sankt Bernhard und wandere an Bahnstrecke und Dranse entlang. Hinter Le Borgeaud (603m) biege ich in ein Seitental nach Süden, stapfe gedankenverloren ein Asphaltsträßchen bergauf und halte Ausschau nach einem Biwakplatz. Nach 200 Metern Anstieg dämmert es mir, ich bin auf der falschen Seite der Durnand-Schlucht gelandet. Seis drum, den Umweg nehme ich gerne in Kauf, denn hier ist keine Menschenseele unterwegs, kein Autobahnzubringer, nur ich und die Natur. Ich bette mich am Ende des Fahrwegs in eine lichte Sackgasse, mitten in den Wald, über mir nichts als Baumkronen und wolkenloser Himmel. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Schlafplatz (1300m) bei Les Assets&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Mein Schlafplatz (1300m) bei Les Assets&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/18_15.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Jesus Christus hat mich im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Rhônebrücke bei Fully (461m)  Martigny (471m)  Le Borgeaud (603m) - P. 1300m bei Les Assets &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 850m; Abstieg: 0m&lt;br /&gt;
Distanz: 12 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 4 Std</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Barmherzige Samariterinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T12:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526944/">
    <title>Rocciamelone</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526944/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Rifugio Tazzetti (2642m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Rifugio Tazzetti (2642m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/21_18.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;125. Tag: Freitag, 10.9.04: Rifugio Tazzetti (2642m) - Il Trucco (1706m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werde ich als Atheist zum höchsten Wallfahrtsort Europas pilgern  er liegt auf schwindelerregenden 3.538 Metern. In eine undurchdringliche Suppe gehüllt kämpfe ich mich sogleich steil hoch, die Schwaden lichten sich erst, als ich auf einem Nebengrat dem Col di Resta (3183m) entgegen gleite und Zeuge eines über alle Maßen eindrucksvollen Sonnenaufgangs werde. Das anfänglich dunkelrote Glühen weicht alsbald helleren Tönen, die ersten, noch schüchternen Strahlen erheben sich über die Wolkenbank, und zu guter Letzt wälzt sich ein gelber, blendender Feuerball den Horizont empor. Schon stehe ich mit einem Bein auf der rauhen Oberfläche des Rocciamelone-Gletschers. Bei dem Gedanken, schon wieder alleine über ewiges Eis zu spazieren, war mir doch etwas bange zumute gewesen, doch der erste Blick auf den ausgeaperten, flachen und gutmütigen Riesen vertreibt das mulmige Gefühl sogleich. Noch nie habe ich einen harmloseren Gletscher überquert, hier oben hat er keine Spalten, erst weiter unten, in sicherer Entfernung, dort, wo er sich neigt, zerfurchen sie ihn. Respekt und gute Sitte gebieten es dennoch, Steigeisen anzuschnallen  es ginge auch ohne. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rocciamelone-Gletscher (3200m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Rocciamelone-Gletscher (3200m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/21_23.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In 3.300 Meter Höhe erreiche ich den Westgrat des Rocciamelone (3538m), eines brösligen Schutt- und Gesteinskegels, der für einen Berg seiner Höhe und seines Renommées spielend leicht zu erstürmen ist, die letzten Schneefelder sind längst dahin geschmolzen. &lt;br /&gt;
Schon am Ersten September 1358 wurde er erstmals erklommen, der Kreuzritter Bonifacio Rotari dAsti hatte in türkischer Gefangenschaft gelobt, dass er, sollte er jemals lebendig in seine Heimat zurückkehren, den ersten Berg, den er erspähe, mit einem Marientryptichon krönen werde. Das sieben Kilo schwere Kupfergebilde entwickelte sich bald zu einem Anziehungspunkt für Pilger. In seinen &lt;i&gt;Voyages dans les Alpes&lt;/i&gt; berichtete Horace Bénédict de Saussure 1799, dass regelmäßig Wallfahrer abgestürzt seien, so dass man das Marienbild in die Kathedrale von Susa (501m) verlegt habe. Die Pilger holten es stets dort ab, schleppten es 2.300 Meter bis zur Kapelle am Rifugio Ca dAsti (2854m) hinauf, huldigten ihm und trugen es anschließend wieder hinunter. &lt;br /&gt;
Verlebte ich bis knapp unterhalb des Gipfels einen Vormittag in wohltuender Einsamkeit, so ändert sich dies rapide, als ich meinen Fuß auf den höchsten Punkt setze. Mich erwartet ein buntes Völkchen an Gipfelstürmern, ich bin nicht einmal der einzige Berliner, der sich vor der überlebensgroßen Madonnenfigur in Pose wirft. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Ich auf dem Rocciamelone (3538m)&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Ich auf dem Rocciamelone (3538m)&quot; width=&quot;267&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/21_24.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die 800 Kilogramm schwere Skulptur wurde, in Einzelteile zerlegt, 1899 von italienischen Gebirgsjägern im Rucksack herauf befördert, mildtätige Gaben von 130.000 Kindern aus ganz Italien machten es möglich. Neben der Figur klebt das Rifugio Santa Maria am Berg, ein Gotteshaus mit Schutzraum für Pilger und Bergsteiger. Mehr als 3.000 Meter unter uns liegt das Susa-Tal, eine atemberaubende Perspektive, als würde man in einem bequemen, gepolsterten Flugzeugsessel sitzen und von ganz weit oben hinab schauen. Kein Wunder, dass der Rocciamelone im Mittelalter als höchster Berg der Alpen galt! &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rocciamelone (3538m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Rocciamelone (3538m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/21_22.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem einfachen, mit wenigen überflüssigen Seilen abgesicherten Normalweg steige ich in weiten Kehren zum Rifugio Ca dAsti (2854m), das von der Diözese Susa betrieben wird, hinunter. Im Jahre 1419 entstand hier die erste Schutzhütte Italiens, nachdem immer mehr Pilger es Bonifacio gleich tun und eine Wallfahrt auf den Gipfel unternehmen wollten. Zu Ehren seines Erstbezwingers nannte man die hölzerne Unterkunft Ca dAsti, das Haus Astis. Im Abstieg erwische ich versehentlich die &lt;i&gt;Alta Via Val di Susa&lt;/i&gt;, was mir einen unnötig mühsamen Ausritt in steile, weglose Wildnis beschert. Ich atme tief durch, als ich einen Fahrweg erspähe, der dem wüsten Treiben ein Ende bereitet und mich sicher zum Posto Tappa in Il Trucco (1706m) geleitet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Der einstmals höchste Berg der Alpen ist fest in Christenhand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Rifugio Tazzetti (2642m)  Col di Resta (3183m)  Rocciamelone (3538m)  Rifugio Ca dAsti (2854m) - Il Trucco (1706m) &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1950m&lt;br /&gt;
Distanz: 10 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7 Std</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Der höchste Wallfahrtsort Europas</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526936/">
    <title>134. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526936/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;Rifugio Sella (2640m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Rifugio Sella (2640m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/22_29-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonntag, 19.9.04: Rifugio Sella (2640m)  Monviso (3841m)  Rifugio Sella (2640m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist ein besonderer, ein historischer Tag, ich werde den Monviso (3841m), den höchsten Punkt meiner Expedition, erklimmen. Der Monviso ist nicht irgendein Berg, schon Vergil erwähnte ihn in der Aeneis, ebenso Dante in seiner Göttlichen Komödie. Um seine Erstbesteigung entbrannte ein regelrechter Wettkampf, jeder, der etwas auf sich hielt, nahm ihn in Angriff. Die meisten Versuche scheiterten am Wetter, an den Nebelschwaden, die sich oft schon vormittags an den Re di Pietra, den König aus Stein, schmiegen und ihn für den Rest des Tages in Beschlag nehmen. Am 30. August 1861 eroberte die erste Seilschaft den Gipfel, sie bestand aus zwei Briten - William Mathews und Frederik Jacomb - und ihren französischen Führern, den Brüdern Jean-Baptiste und Michel Croz - letzterer kam vier Jahre später bei der tragisch endenden Matterhorn-Erstbesteigung ums Leben. Die britisch-französische Koproduktion ließ die in ihrer nationalen Ehre tief gekränkte italienische Presse Kübel voller Spott und Häme über die einheimischen Bergsteiger ausschütten. Der nonchalante Mathews bezeichnete den Aufstieg über bröseliges Gestein als &lt;i&gt;not very difficult&lt;/i&gt; und spottete über all jene, die den Monviso für unbezwingbar gehalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Monviso-Nordflanke (3841m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Monviso-Nordflanke (3841m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/22_26.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Als ich mich um Viertel nach vier würdevoll, der Bedeutung des heutigen Tages gewahr, aus den Federn erhebe, bin ich nicht der Einzige, der dies tut, an die 50 weitere Anwärter wagen den Aufstieg. Eine beeindruckende Stirnlampenkarawane setzt sich in Bewegung, ich reihe mich ins hintere Drittel ein und fliege fast dahin  so federleicht fühlt sich der gähnend leere Rucksack an. Die Morgendämmerung naht, als wir über kettenversicherte, ausgesetzte Passagen den Passo delle Sagnette (2991m) erreichen. Dahinter steigen wir 50 Meter in einen Kessel hinab und stolzieren zum Fuße der Monviso-Südwand, die weit weniger unnahbar und abweisend als ihr Pendant auf der Nordseite wirkt. Dicke weiße, auf einen riesigen Felsklotz gepinselte Lettern warnen davor, das Unternehmen auf die leichte Schulter zu nehmen: &lt;i&gt;La montagna e severa. Sigurezza = Vita&lt;/i&gt; &lt;i&gt;(Das Gebirge ist ernst. Sicherheit = Leben). &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Monviso-Südflanke (3841m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Monviso-Südflanke (3841m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/23_0.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile habe ich zahlreiche Stirnlampenträger  viele von ihnen atmen schwer - überholt und befinde mich im ersten Drittel der Aspiranten. Am Bivacco Lino Andreotti (3225m), einer gelbgrün leuchtenden Biwakschachtel, ist längst hellichter Tag, die Verhältnisse sind exzellent. Sieht man von einem kurzen, unproblematischen Firnfeld direkt hinter dem Bivacco ab, behindern weder Eis noch Schnee den Aufstieg. Für einen Berg, der alle österreichischen überragt und nahe an die 4.000 Meter heran reicht, ist das absolut außergewöhnlich! Das Gelände wird steiler, an den Kletterstellen staut sich die Karawane, ein Helm stünde mir gut zu Gesicht: Das erste Steinchen verfehlt mich nur knapp, fünf Minuten später gehe ich erneut in Deckung, als ein ungeschickter, trotz Seilsicherung vor Angst schlotternder Kletterer eine Steinlawine auslöst. Verflucht, es genügt! Passt gefälligst auf da oben, würde ich liebend gerne himmelwärts brüllen, meinem Munde entweicht lediglich ein lautes Attenzione. Als ich nach vier Stunden ganz oben stehe, ziehen die ersten Wolken auf. Wie es sich gehört, zieren Kreuz und Marienstatue den Gipfel, drumherum wimmelt es von Bergsteigern. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Ich auf dem Monviso-Gipfel (3841m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Ich auf dem Monviso-Gipfel (3841m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/22_34.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der britische Schriftsteller, Architekt und Bergliebhaber John Ruskin (1819 - 1900) fällte nach der Matterhorn-Tragödie ein vernichtendes Urteil über unsere Zunft: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der wirkliche Grund für die Sträflichkeit der alpinen Kletterei ist, dass sie mit weniger Berechtigung mehr Eitelkeit hervorruft als jedes andere sportliche Geschick. ... Sie [die Bergsteiger] verachten die Natur, das heißt all die tiefen und heiligen Gefühle der natürlichen Landschaft. Sie haben aus den Kathedralen der Erde Rennbahnen gemacht. Die Alpen, die Ihre eigenen Dichter einst so ehrfurchtsvoll liebten, sind Ihnen nur eingeseifte Stangen in einem Bärengarten, die Sie erklettern und die Sie mit entzücktem Kreischen hinunterrutschen.  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Mister Ruskin besaß prophetische Gaben, mit der Rennbahn traf er zwar des Pudels Kern, aber was ist verwerflich daran, wenn an einem wunderschönen Tag wie diesem die Massen den Berg hinauf strömen? Das Panorama ist nun mal großartig, der Blick reicht bis in die dreieinhalb Tausend Meter tiefer liegende Poebene. Keine andere Erhebung ringsum vermag dem Monviso an Höhe und Anmut auch nur annähernd das Wasser zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Monviso-Gipfelpanorama (3841m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Monviso-Gipfelpanorama (3841m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/22_35.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bald bin ich des Gedränges überdrüssig, steige auf demselben Weg wieder hinab, halte am Bivacco Siesta und schlendere zurück zur Hütte, wo ich die nach mir eintrudelnden Gipfelsieger studiere. Lag Ruskin richtig, als er sie wenig schmeichelhaft als glutrot vor eitlem Stolz und krampfhaft sich verschluckend an immer neuen Ausbrüchen der Selbstzufriedenheit &quot; denunzierte? Die meisten schlurfen müde und ausgelaugt dahin, und während ich die Nacht hier oben verbringe, schleppt sich der Großteil hinab ins Tal, um morgen früh aufs Neue den Wonnen der Erwerbsarbeit zu frönen. &lt;br /&gt;
Ein kleiner Junge wendet sich fragend an seine Mutter, ob dieser rauschebärtige Typ mit den langen Haaren und der zerlumpten Kleidung  er meint mich  rein zufällig Jesus sei, was sie lachend verneint. Allmählich verschwinden die Wochenend-Bergsteiger, und Ruhe kehrt ein. Wo bleibt Philip? Er kommt spät, doch er kommt  nach turbulenter Anreise. Irgendwann ging auch Trampen nicht mehr, und er gönnte sich ein sündhaft teures Taxi. Für den Preis hätte er sich einen Helikopter mieten können! Gut, dass er da ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Ich bin Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Rifugio Sella (2640m)  Passo delle Sagnette (2991m)  Bivacco Andreotti (3225m) - Monviso (3841m)  Bivacco Andreotti (3225m) - Passo delle Sagnette (2991m) - Rifugio Sella (2640m) &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1300m&lt;br /&gt;
Distanz: 9 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 8 Std</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Monviso</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T11:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326526924/">
    <title>151. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326526924/</link>
    <description>&lt;b&gt;Mittwoch, 6.10.04: Sospel (348m)  Menton (0m) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird es heute, nach genau 151 Tagen, wirklich zu Ende sein? Ja, es wird, definitiv, es sei denn, höhere Mächte pfuschen mir ins Handwerk. In mir mischen sich Vorfreude und Trauer, schon um sechs Uhr läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter, dabei trennen mich noch anstrengende sieben Stunden vom Ziel. &lt;br /&gt;
Qualitativ wie quantitativ jämmerlich, was mir gestern Abend in den Frühstückskorb gelegt wurde, problemlos könnte ich ein zigfaches vertilgen. Kurz nach sieben räume ich mein räudiges Verlies. Wie mag Pius VII. anno 1809 hier residiert haben, bevor er auf seinem Weg ins Exil  er war sich mit Napoleon in die Haare geraten - in einer Sänfte über den Col de Tende (1871m) getragen wurde? Hastig kehre ich Sospel den Rücken, kreuze den GR 52 und weiche ihm nicht mehr von der Seite. Unfassbar, es fängt an zu nieseln! Längst habe ich vergessen, wie sich richtiger Regen anfühlt, vor Urzeiten prasselte er letztmals auf mich ein. Sollten sich ausgerechnet heute, an meinem letzten Tag, die Schleusen öffnen? Bricht auch der Himmel in Trauer aus? Ich rede ihm gut zu, schmeichle ihm, und siehe da, er beruhigt sich wieder und lässt die Sonne ihr Tagwerk verrichten. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Erster Blick auf das diesige Meer (0m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Erster Blick auf das diesige Meer (0m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/26_28.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wie in Trance überwinde ich Col Razet (1027m) und Colle Basse (1107m) und nehme kaum Anteil an den Büschen, Bäumen und Felsen neben, über und unter mir. Vor meinem inneren Auge huschen die letzten fünf Monate vorbei, jeder einzelne Tag ist gespeichert, mit seinen kostbaren Momenten, Adrenalinschüben und monotonen Stunden. Hinter der Cima Longoira (1148m) taucht es dann endlich auf, wenn auch nur schemenhaft hinter einer grauen Glocke aus Dunst: La Mediteranée, das Mittelmeer, Ziel meiner Träume. Erste Tränen kullern die Wangen herab. Was für ein Kontrast: Hier die einsamen Berge  außer mir ist kein Mensch unterwegs -, dort vorne, in Sichtweite, der laute, zubetonierte Küstenstreifen. Ich stürme und dränge weiter, hinein ins Gewusel, über mir dröhnt die Autobahn, dann folgen die Villen der Reichen und Schönen von Menton (0m). Die Markierung habe ich längst verloren, egal, immer weiter, einfach hinab! Wie im Fieberwahn deliriere ich dem Ufer entgegen, dort vorne, wo Hunderte von Bootsmasten in den Himmel ragen, muss es sein. Der Yachthafen, es ist vollbracht! Ich reiße mir den Rucksack vom Leib, sinke in die Knie, das Wasser schießt mir in die Augen, wie ein Schlosshund heule und schluchze ich los. Was mögen die Passanten nur denken? Ein unbeschreibliches Gefühl, ein rauschartiger Zustand ergreift Besitz von mir und droht mich hinweg zu spülen. Ich fläze mich auf eine Parkbank und schließe die Augen. Wie skeptisch war ich gewesen, anfangs, in Wien. Ob ich jemals hier ankommen würde? Ob das Knie halten würde? Ob ich den Strapazen gewachsen wäre? &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Hotelzimmer in Menton (0m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Mein Hotelzimmer in Menton (0m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/26_32.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein kleines bisschen stolz bin ich schon, ich gestehe, und bereue keine Minute, keine Sekunde der letzten 151 Tage. Es hat sich gelohnt! Jeder einzelne der 286.890 Höhenmeter, jeder einzelne der 2.244 Kilometer war es wert, zurückgelegt zu werden. Was auch immer die Zukunft an Schlägen bereithalten mag, diese einzigartige Erfahrung wird für den Rest meines Lebens in mir sein, ich werde von ihr zehren, in guten wie in schlechten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit: &lt;/b&gt; Es hat sich gelohnt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Sospel (348m)  Col Razet (1027m)  Colle Basse (1107m)  P. 850m  Cima Longoira (1148m)  Passo del Porco (845m) - Menton (0m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Am Hafen von Monte Carlo (0m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Am Hafen von Monte Carlo (0m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/27_11.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilanz:&lt;br /&gt;
Aufstieg insgesamt: 143315 m&lt;br /&gt;
Abstieg insgesamt: 143575 m&lt;br /&gt;
Höhenmeter insgesamt: 286890&lt;br /&gt;
Distanz insgesamt: 2244,50 km&lt;br /&gt;
Stunden insgesamt: 890,75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Am Strand in Nizza (0m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Am Strand in Nizza (0m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/27_16-.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Rückflug von Nizza nach Berlin&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Rückflug von Nizza nach Berlin&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/27_18.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Es ist vollbracht!</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-28T11:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/2937439/">
    <title>Meine Alpenüberquerung Wien -  Menton</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/2937439/</link>
    <description>In insgesamt &lt;b&gt;151 Tagen&lt;/b&gt; überquerte ich vom 8. Mai bis zum 6. Oktober 2004 zu Fuß den gesamten Alpenbogen zwischen Wien und der italienisch-französischen Mittelmeerküste bei Menton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vor kurzem habe ich ein Buch über meine Wanderung veröffentlicht:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Cover_vorn&quot; width=&quot;282&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/Cover_vorn.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Cover_hinten&quot; width=&quot;282&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/Cover_hinten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt ein kurzer Werbeblock:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;286.000 Höhenmeter, 2.200 Kilometer, fast 900 Stunden zu Fuß unterwegs  so lautet die Bilanz von Thomas Kunz fünfmonatiger Ost-West-Alpenüberquerung, die ihn von Österreichs Hauptstadt bis in die französischen Seealpen führte.&lt;br /&gt;
Doch es waren nicht nur bloße Zahlen: Seine strapaziöse, nicht selten von Grenzerfahrungen geprägte Bildungsreise führte ihn sowohl durch menschenleeres Gebiet als auch durch touristisch übererschlossene Bettenburgen. Er traf nicht selten skurrile, aber auch herzliche, hilfsbereite Menschen. Und selbst dort, wo er es nicht erwartet hätte, erwiesen sich die Alpen als eine Kulturlandschaft, die in jahrhundertelanger Tätigkeit von Menschenhand geformt wurde.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basics zum Buch:    &lt;br /&gt;
Taschenbuch: 340 Seiten    &lt;br /&gt;
Verlag: epubli GmbH     &lt;br /&gt;
Sprache: Deutsch    &lt;br /&gt;
ISBN-10: 3844211101    &lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3844211108     &lt;br /&gt;
17,28 &#8364;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Monviso-Nordflanke (3841m)&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;Monviso-Nordflanke (3841m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/22_26.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Route:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Wien, Wienerwald, Schneeberg, Rax, Hochschwab, Gesäuse, Niedere Tauern, Hohe Tauern, Zillertaler Alpen, Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen, Silvretta, Albula-Alpen, Platta-Gruppe, Adula-Gruppe, Tessiner Alpen, Leone-Gruppe, Walliser Alpen, Berner Alpen, Paradiso-Gruppe, Charbonnel-Gruppe, Cottische Alpen, Seealpen, Ligurische Alpen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Großglockner (3798m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Großglockner (3798m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/8_6.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gipfelauswahl:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Hochschwab (2277m), Hoher Sonnblick (3105m), Kleinglockner (3770m), Hochgall (3435m), Hochfeiler (3510m), Piz Linard (3411m), Piz Platta (3392m), Basodino (3272m), Wildstrubel (3243m), Grand Muveran (3051m), Punta Nera (3683m), Rocciamelone (3538m), Monviso (3841m), Cima Argentera (3297m), Punta Marguareis (2651m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Wildstrubel-Gipfel (3243m) &quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Wildstrubel-Gipfel (3243m) &quot; width=&quot;270&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/17_2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kurzbericht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag des 06.10.2004 war es soweit: Nach genau 151 Tagen und mehr als 2000 km Fußmarsch erreichte ich das Mittelmeer, das Objekt der Begierde meiner vorangegangenen fünfmonatigen Tour. Ich strandete im französischen Menton, direkt an der Grenze zu Italien gelegen, wo die Berge steil ins Meer abfallen. Am Abend des 08.05.2004 hatte ich am Berliner Ostbahnhof den Nachtzug nach Wien bestiegen, um von dort aus das Unternehmen zu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Planung und Vorbereitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meines Studiums hatte sich in mir die fixe Idee verfestigt, vor meinem Eintritt ins Berufsleben eine fünfmonatige Auszeit zu nehmen und dabei etwas zu tun, was mir Spaß macht, mich begeistern kann, und so reifte der Traum einer Ost-West-Überquerung der Alpen heran. Zur Vorbereitung recherchierte ich nach Publikationen, in denen andere BergfreundInnen von ähnlichen Abenteuern berichten. Dabei stieß ich auf zweierlei: Zum einen auf einen Artikel des Wieners Karl Lukan im Alpenvereinsjahrbuch von 1986, in dem er beschreibt, wie er zusammen mit seiner Frau Fritzi nach seiner Pensionierung am 01.05.1984 in Wien losmarschierte, um schließlich am 06.10. Nizza zu erreichen. Zum anderen auf das Projekt TransALPedes, bei dem sieben Wanderer im Jahre 1992 in 103 Tagen ebenfalls von Wien bis Nizza unterwegs waren. Ihr Projekt verstanden sie als politische Demonstration gegen die zunehmende Zerstörung des Alpenraumes, was zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen einschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin existiert bereits ein dichtes Netz von Fernwanderwegen, das die Alpen in alle Richtungen durchzieht (nicht zuletzt die erst kürzlich eingerichtete Via Alpina). Für mich war von Anfang an klar, dass ich mir selbst eine Route zusammenzimmern wollte, die auch einige alpinistische Farbtupfer, sprich Gipfel oder weglose Passagen, beinhalten sollte. So besorgte ich mir bereits vor meinem Aufbruch das gesamte Kartenmaterial (insgesamt 45 Stück) und konstruierte mit Unterstützung vieler Gebietsführer (zu diesem Zwecke war ich auch öfters Gast in der Bibliothek der Geschäftsstelle) eine detailliert nach den einzelnen Tagen aufgeschlüsselte Route (unterwegs wurde meine genaue Planung dann öfters als typisch deutsch belächelt). Dass ich je nach Verhältnissen bzw. nach Lust und Laune davon abweichen würde, war von Beginn an klar und auch so gewollt. Da die vielen Landkarten unmöglich alle von Beginn an Platz in meinem Rucksack finden konnten, verschickte ich sie meist an Hüttenwirte oder Tourismusbüros, die ich vorher kontaktiert hatte. Auch hatte ich vorher ausgekundschaftet, wo jeweils Lebensmittel käuflich zu erwerben waren, so dass ich stets in etwa kalkulieren konnte, für wie viele Tage ich mich eindecken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausrüstung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschaffenheit meiner Ausrüstung ergab sich aus dem Charakter meiner Unternehmung: Da ich nicht schon beim ersten Schneefeld den Rückzug antreten wollte, waren Pickel und Steigeisen unverzichtbar (und letztere am Ende ziemlich stumpf, da ich sie auch im steilen, nassen Gras desöfteren benutzte). Auch hatte ich vor, ab und an mal draußen zu nächtigen, wofür ich einen warmen Daunenschlafsack mitsamt einer Isomatte benötigte. Auf einen Kocher verzichtete ich, ebenso auf ein Zelt, dafür leistete mir mein Biwaksack treue Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt brachte mein Rucksack etwas mehr als 16 kg auf die Waage, mit Lebensmitteln und Trinkwasser oftmals weit über 20 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Los gehts...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt erreichte ich meinen Ausgangsort Wien am 09.05.2004 in aller Frühe. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung bestieg ich am frühen Nachmittag die Straßenbahn, um mich von ihr bis nach Rodaun, einem Wiener Ortsteil, chauffieren zu lassen. An der Endhaltestelle begrüßte mich ein kräftiges Gewitter, so dass ich meine erste Tagesetappe im Wienerwald mit erheblicher Verspätung beginnen musste. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich gleich im freien, kurioserweise in der Nähe von ÖAV-Hütten (am Höllenstein und am Peilstein). Da diese aber stets am Wochenanfang Ruhetage halten und über keine Winterräume verfügen, blieb mir nichts anderes übrig (alpiner gelegene Hütten kennen glücklicherweise keine Ruhetage). Bereits am fünften Tag erreichte ich am Schneeberg die 2000m-Marke. Der Berg machte seinem Namen alle Ehre, und so zog die erste (von unzähligen) Kaltfront über mich hinweg. Schon bald mutierte dieser Begriff für mich zu einem absoluten Unwort...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wetter&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehr ich den Jahrhundertsommer 2003 genoss, so sehr befürchtete ich für das darauffolgende Jahr eine deutliche Verschlechterung, und leider kam es exakt so wie vermutet: Der Winter 2003/04 war in den Alpen sehr schneereich ausgefallen, und zudem erwiesen sich Mai und Juni als überdurchschnittlich kalt: All dies hatte zur Folge, dass ich in den ersten Wochen meiner Unternehmung (etwa in den Niederen und den Hohen Tauern) oftmals durch tiefen Schnee zu waten hatte (und neben mir noch Skitourengänger unterwegs waren, mich oft mit bissigen Bemerkungen begrüßend) und so auf viele vorgesehene Gipfel verzichten musste. Oftmals atmete ich erleichtert auf, wenn sich die niedrigsten Passübergänge überhaupt als einigermaßen begehbar erwiesen. Erst ab der zweiten Julihälfte, als ich den Brenner schon hinter mir gelassen hatte, schmolzen die Schneemassen rasch dahin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schlechte Wetter zu Beginn führte dazu, dass viele Hütten erst relativ spät öffneten und ich viele Nächte in Winterräumen zubrachte. Dies kann sehr angenehm sein, wenn dieselben über einen Ofen verfügen, der den meist feuchten und kalten Räumen Wärme spendet. Leider ist dies oftmals nicht der Fall (ich erinnere mich an eher unangenehme Begebenheiten etwa im Winterraum der Südwiener Hütte in den Niederen Tauern, wo vom Ofen nur mehr das Ofenrohr übrig war und ich vom Regen durchnässt ankam). Und wenn die Hütten trotz der Witterung schon geöffnet hatten, war ich meist der einzige Gast, was Vor- und Nachteile hatte: Einerseits gab es nie Platzprobleme in den Schlafräumen, und es entwickelten sich desöfteren angenehme Gespräche mit den Hüttenwirten. Andererseits klagten sie mir oft ihr Leid über die ausbleibende Kundschaft, so dass ich als spärlicher Konsument (Halbpension war bei meinem Budget einfach nicht machbar) schon fast ein schlechtes Gewissen bekam, wenn ich zum x-ten Male ein Bergsteigeressen orderte. Immerhin erfuhr ich, was das Wetter anbelangt, im September, als ich die Paradiso-Gruppe und die Cottischen Alpen durchstreifte, eine Entschädigung für die anfänglichen Unbilden. Die letzten vier Wochen waren geprägt durch relativ stabiles Hochdruckwetter, auf die Sonne war täglich aufs neue Verlass, und in den Ligurischen Alpen hatte ich gar ernsthafte Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Auch von heftigen Gewittern blieb ich glücklicherweise verschont, was aber eher daran lag, dass ich meist versuchte, bereits am frühen Nachmittag am Zielpunkt der Etappe zu sein, und dementsprechend schon spätestens um 6 Uhr früh aufbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten 3000er erklomm ich am 24. Juni, als ich, von der Rojacherhütte kommend, dem Hohen Sonnblick die Ehre erwies. Das Vergnügen wurde leider durch die vorhandenen Schneemassen etwas getrübt, die mich mehr als knietief einsinken und nur im Schneckentempo vorwärts kommen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gipfel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar konzipierte ich meine Unternehmung in erster Linie als Überschreitung, trotzdem wollte ich auf so manchen Gipfel nicht verzichten: Da ich die meiste Zeit (ich wurde nur insgesamt 30 Tage, also ein Fünftel meines Weges, von meinem Vater und einem Freund begleitet) alleine unterwegs war, und ich mich nicht unkalkulierbaren Risiken und Gefahren aussetzen wollte, blieben die größten Gletscher der Alpen und auch das Reich der 4000er diesmal ein Tabu für mich. Zwar betrat ich desöfteren Gletscherzonen, aber dies nur, wenn mir vorher von den Hüttenwirten zugesichert wurde, dass die Spaltengefahr gegen null tendiere bzw. wenn die Gletscher ausgeapert waren. Was den Großglockner anbelangt, so hatte mein Vater extra dafür Gletscherausrüstung mitgebracht. Leider erwischten wir äußerst ungünstige Bedingungen: Kurz vorher hatte es ergiebig geschneit, und die Nullgradgrenze war auf 2500m gesunken, d.h. wir hatten mit kräftigen Minustemperaturen zu kämpfen. Zudem minderten Schneeschauer das Vergnügen, und so verzichteten wir auf die letzten paar Meter von der Glocknerscharte bis zum Gipfel. Von der vielzitierten Autobahn, die auf den Gipfel hochführen soll, blieben wir verschont, und waren vielmehr die einzigen Gäste auf der Erzherzog-Johann-Hütte. Größtenteils dem Alpenhauptkamm folgend überquerte ich die österreichisch-schweizerische Grenze am 23. Juli bei Nauders/ Martinsbruck. Den körperlich anstrengendsten Tag insgesamt bescherte mir gleich anschließend die Überschreitung des höchsten Gipfels der Silvretta, des Piz Linard (3411m), die ich von der Chamanna Marangun (2023m) aus über den brüchigen Nordostgrat unternahm. Wegen der unpräzisen Angabe im Führer (für den Punkt der Gratgewinnung wurde keine Höhenmeterzahl angegeben) verfehlte ich die Idealroute, kam insgesamt auf mehr als 12 Stunden Gehzeit und erreichte schließlich vollkommen ausgepowert die Linardhütte (2327m). Wegen einer physischen Schwäche musste ich leider auf den einzig vorgesehenen 4000er, den Gran Paradiso, verzichten, und so bildete der Gipfel des in den Cottischen Alpen gelegenen Monviso (3841m), den ich Mitte September passierte, den höchsten Punkt meiner Expedition. Faszinierend hierbei fand ich, dass ich, von einigen Kletterpassagen und einem einzigen zu querenden Firnfeld abgesehen, quasi einfach so hochspazieren konnte, ohne Pickel, ohne Steigeisen, und das auf einen Gipfel, der alle österreichischen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Übernachtungsorte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind die Alpen mit einer hervorragenden Infrastruktur, was Hütten und ähnliche Beherbergungsmöglichkeiten anbelangt, ausgestattet, die ich selbstverständlich in Anspruch nahm (sofern sie sich finanziell in einem gewissen Rahmen bewegten, was Hotels und ähnliches von vornherein ausschloss). Da ich meine Route aber nicht von solchen Eventualitäten abhängig machen wollte, durchstreifte ich desöfteren Gebiete, wo ich übernachtungstechnisch improvisieren musste (was oftmals durch viele leerstehende Gebäude erleichtert wurde). Zudem verbrachte ich bei stabilem Hochdruckwetter desöfteren die Nacht im freien. Ferner erinnere ich mich lebhaft u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- an die Kapelle oberhalb von Sand in Taufers, die mir am Tage des EM-Endspiels Unterschlupf gewährte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- an die überdachten Holzscheite neben einem Almgebäude, die mir während einer Schlechtwetternacht am Fuße des Muttlers den Rücken massierten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- an den etwas engen Felsvorsprung, der mich nahe Dorbagnon in den Berner Alpen beim schlimmsten Unwetter des gesamten Sommers beinahe 24 Stunden beherbergte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Menschen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar verbrachte ich einerseits nicht wenige Tage und Nächte in relativer bzw. völliger Einsamkeit, andererseits begegnete ich nicht selten Menschen, die sich oft sehr hilfsbereit verhielten, als sie von meiner Unternehmung erfuhren. So konnte ich z.B.in Cogne am Fuße des Gran Paradiso umsonst in einer Hotelkammer übernachten und wurde am Personaltisch köstlich bewirtet. Ebenso kulinarisch verwöhnt wurde ich von den Mitgliedern des CAI von San Remo, auf deren Hütte in den Ligurischen Alpen ich ihrem alljährlichen Fest als Gast beiwohnen durfte, wobei Polenta e salsiccia in rauhen Mengen konsumiert wurde. Negative Erfahrungen sammelte ich so gut wie gar nicht, von einer unrühmlichen Ausnahme abgesehen, die mir immerhin eine unvergessliche Sternschnuppen-Nacht im freien bescherte: Der Wirt der Grialetsch-Hütte in Graubünden wies mir in äußerst unfreundlicher Art und Weise wegen Überfüllung seiner Hütte einen Schlafplatz draußen vor seiner Hütte zu (klar kann eine Hütte mal überfüllt sein, aber der Ton macht bekanntlich die Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die vorangegangenen fünf Monate an meinem Körper nicht unbeschadet vorüber gingen (etwas mehr Pausen wären angemessen gewesen), war es eine fantastische Zeit, an die ich mich noch lange zurückerinnern werde (leider lässt sich kaum jedes Jahr eine derartige Unternehmung realisieren). Auf vielerlei Weise veranschaulicht wurde mir zudem, dass die Alpen, selbst in den höheren Lagen, keineswegs eine unberührte Naturlandschaft sind, sondern eine seit Jahrhunderten von den Menschen in vielfältigen Eingriffen geformte (und zerstörte) Kulturlandschaft. Besonders eindrucksvoll wird einem dies gegen Ende des Alpenbogens, entlang des italienisch-französischen Grenzkamms, vor Augen geführt. Das am meisten militärisch befestigte Terrain der gesamten Alpen ist geprägt von unzähligen Militärstraßen, Kasernen, Bunkern etc. aus den verschiedensten Epochen.&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kontakt zum Autor: alpenueberquerung@gmx.de&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Kurzbericht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-25T15:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/326525633/">
    <title>1.-3. Tag</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/326525633/</link>
    <description>&lt;b&gt;1. Tag: Sonntag, 9.5.04: Wien (260m)  Unterstand in der Nähe des Höllensteinhauses (550m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um exakt 7.45 Uhr fährt mein Nachtzug aus Berlin am Wiener Westbahnhof ein. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, in den nächsten fünf Monaten die Alpen zu überqueren. So what? Da bin ich weder der Erste noch der Letzte. Mag sein, doch erstens werde ich dies nicht wie üblich von Norden nach Süden, sondern von Osten nach Westen tun, und zweitens juckt es mich nicht die Bohne, ob ich irgendwelche Rekorde breche oder nicht. Der Weg ist das Ziel. Ich mache es um meinetwillen, weil ich es will, weil ich die Berge liebe, weil ich die Herausforderung suche. Was erhoffe ich mir davon? Schwierige Frage. Ich möchte mein Dasein intensiv leben, mir jetzt, nach erfolgreich absolviertem Studium, eine Auszeit gönnen, Zeit zum Nachdenken, darüber, wie es weiter gehen soll mit mir und der Welt. &lt;br /&gt;
Ich scharre mit den Hufen, am liebsten würde ich sofort losmarschieren. Andererseits lockt das schöne Wien, vor 10 Jahren war ich zum ersten und letzten Mal hier, exakt einen Tag lang. Ich erinnere mich an Kneipen und Cafés, mehr nicht. Also gut: Der prall gefüllte Rucksack mit seinen unhandlichen 25 Kilo landet fürs erste im Schließfach. Was tue ich nur mit der letzten Dosis meiner FSME-Zeckenschutzimpfung? Es bedürfte einer fachkundigen Person, die sie mir injiziert. Ob der Impfstoff die Zugfahrt unversehrt überstanden hat? Ich entsorge ihn präventiv im nächsten Mülleimer, in den nächsten Tagen wird sich ein impfwütiger österreichischer Landarzt finden, bereit, mein Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Ich flaniere an Stephansplatz, Donau, Rathaus, Parlament und Burgtheater vorüber und atme den Duft frischer Pferdeäpfel, die die Fuhrwerke der Fiaker auf den Prachtboulevards verstreuen. Würde die Sonne in den nächs-ten fünf Monaten genau so vom Himmel lachen wie heute, wäre ich ihr auf ewig gewogen. &lt;br /&gt;
Am Nachmittag steige ich in die Straßenbahnlinie 60 und fahre bis zur Endstation: Rodaun (260m), der Ausgangspunkt meiner kleinen Wanderung. Die schwüle Luft drückt mir den Schweiß aus den Poren, und just, als ich von dannen ziehe, bricht ein heftiges Gewitter los. Der einsetzende Hagel treibt mich unters Bahnhofsdach zurück. So habe ich mir den Auftakt nicht vorgestellt! Eine ganze Stunde lang blitzt und donnert es um die Wette, dann lugen endlich die ersten Sonnenstrahlen hervor. Ich wage mich hinaus, los gehts! Bald ist der erste von 2.250 Kilometern absolviert. 2.250 Kilometer? Sind kein Pappenstiel, ich weiß, und schlucke. Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich, grundlos, und nagt an mir. Was soll das? Wofür habe ich mich monatelang akribisch vorbereitet?  Wofür habe ich Landkarten und Gebietsführer gewälzt, Kartenpakete versandt, Kondition gebolzt? Damit mir jetzt das Herz in die Hose rutscht? Ganz gewiss nicht. Der schwere, schmerzende Rucksack tut ein Übriges und bringt mich auf andere, kaum weniger beunruhigende Gedanken. &lt;br /&gt;
Auf breiten Fahrwegen schleppe ich mich durch den Wienerwald, erreiche das Höllensteinhaus (645m) und ordere ein heißes Süppchen. Am Nebentisch sitzen zwei Wiener, Mutter und Sohn. Der junge Mann promotet Filme. Neulich weilte er extra in Berlin, um ein neues Werk unters Volk zu streuen. Er brachte es immerhin im Moviemento, dem ältesten Kino Berlins  einem meiner Lieblingskinos  unter, doch es floppte gnadenlos. Ebenso gnadenlos floppt meine Suche nach einer Unterkunft: Die Wirtin gibt zu bedenken, dass morgen Ruhetag sei, die Wirtsleute mit ihren beeindruckenden Jeeps ins Tal brausen würden und ich daher nicht übernachten könne. Dann eben nicht! Schlafplätze gibt es wie Sand am Meer, es wird sich was finden. Ich steige zur nächsten Weggabelung hinab, und die Suche ist beendet, ehe sie richtig begann. Ein hölzerner Brotzeitunter-stand mit Tisch und Bänken zwinkert mir zu, ich zwinkere zurück, gebongt! Der Betonboden könnte weicher sein, doch viel wichtiger ist mir ein Dach über dem Kopf. Mag Petrus sich ruhig austoben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Werden die nächsten 150 Tage auch so spannend, hat sich der Aufwand gelohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Wien-Rodaun Straßenbahnendhaltestelle (260m)  Höllenstein (645 m)  Unterstand (550m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 450m; Abstieg: 150m&lt;br /&gt;
Distanz: 10 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 2,5 Std;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Erster Schlafplatz (550m) &quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Erster Schlafplatz (550m) &quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/1_5.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Tag: Montag, 10.5.04: Unterstand in der Nähe des Höllensteinhauses (550m)  Draußen neben Peilsteinhütte (620m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der harte Untergrund war dem Schlafkomfort eher abträglich, genauso die nächtlichen Windböen, deren Höllenlärm mich im Auge eines Orkans wähnen ließ. Kurz nach fünf habe ich die Schnauze voll, räume mein Nachtlager und genehmige mir das Standard-Frühstück der nächsten Monate: Müsli in rauhen Mengen. Es schließt den Magen und verscheucht den Hunger für Stunden. Heißer Tee wäre auch nicht schlecht, doch der Gaskocher blieb aus Gewichtsgründen zu Hause. &lt;br /&gt;
Über Sittendorf (370m) wandere ich, begleitet vom Zwitschern der Vögel und dem Zirpen der Grillen, in ein Waldstück hinein. Bald mischen sich andere Töne ins Konzert und bringen es zum Verstummen. Eine Autobahn! Der A21 Wien  Salzburg wurde eine tiefe Schneise in den Wienerwald geschlagen. Eine geschichtsträchtige Stätte reiht sich an die nächste: Ich erreiche das 1133 vom heiligen Markgrafen Leopold III. aus dem noblen Geschlecht der Babenberger gegründete Zisterzienserstift Heiligenkreuz (312m). Zahllose Priester wurden hier zu solchen gemacht. Ich habe genug Kirchen von innen gesehen und suche das Weite. Aufgewachsen in der erzkatholischen bayerisch-oberpfälzischen Provinz, habe ich bis zur Firmung alle Stationen eines guten Katholiken durchlaufen, sogar die Ehre der Messdienerschaft wurde mir zuteil. Doch die Lücke zwischen dem wohlfeilen Anspruch von Nächstenliebe und Barmherzigkeit und der tristen Realität gelebter Unmenschlichkeit innerhalb der Institution Kirche war zu eklatant, ich kehrte ihr ein für allemal den Rücken. &lt;br /&gt;
Eine Stunde später spaziere ich durch Mayerling und wandle erneut auf den Spuren großer, trauriger Geschichte. Schloss Mayerling wurde 1886 von Kronprinz Rudolf von Habsburg, dem Sohn Kaiser Franz Joseph I. von Österreich-Ungarn und seiner Gattin Elisabeth, auch Sissi genannt - Romy Schneider in ihrer Paraderolle -, erworben und zum Jagdschloss umgebaut. Am 30. Januar 1889 kam es zum Showdown: Der von Depressionen geplagte Rudolf erschoss zunächst seine 17jährige Geliebte, die Baronesse Mary Vetsera, ehe er sich selbst durch einen Kopfschuss tötete. Und was tat sein Vater? Gebeugt von Kummer und Gram machte er das Schloss zum Kloster und schenkte es den Karmeliterinnen. Zuviel der Frömmelei, ich brauche dringend Ablenkung! Im Gasthaus Mayerling bezirzt mich das Menü für drei Euro neunzig, ein beinahe sozialistischer Preis. Entweder sind die Wirtsleute edle Menschenfreunde und erheben sich aus freien Stücken souverän über das Profitprinzip, oder aber der Konkurrenzkampf tobt derart unerbittlich, dass sie bei Strafe ihres Untergangs die Ware zu Schleuderpreisen feilbieten müssen. Spargelcremesuppe und krustiger Schweinebraten erwecken nicht den Eindruck von Gammelfleisch oder spargel. &lt;br /&gt;
Mit vollem Magen schlendere ich durch Maria Raisenmarkt (371m), das Dorf mit dem wunderlichen Namen, ehe der Weg einen rasanten Aufschwung nimmt. Vorbei an herrlichen Kletterfelsen mit tadellos gebohrten Haken und riesigen Höhlen gelange ich zum mächtig-klobigen Peilsteinhaus auf dem Gipfelplateau des Peilsteins (716m), mit ebenso mächtig  bärtigem Wirt. Von Statur und Auftreten her erinnert er an Heidis Almöhi. Ich ahnte schon, welch Déjà-Vu mich ereilen würde. Wegen des morgigen Ruhetags sei heute leider keine Übernachtung möglich, am besten steige ich ab ins Tal, es sei ja nicht so weit. Niemals! Um keinen Verdacht zu wecken, tue ich so als ob. Die Erfahrung lehrt, dass österreichische Hüttenwirte alles andere als begeistert sind, sollte jemand die Frechheit besitzen, draußen, in der Nähe ihres Reiches, zu nächtigen. Man könnte ja für Unordnung sorgen, Müll hinterlassen, oder gar frisch gepflanzte Blumenrabatte achtlos zertreten. Brav marschiere ich los, stoppe jedoch nach 100 Höhenmetern vor der ebenfalls geschlossenen Peilsteinhütte (620m). Ein optimaler Biwakplatz sieht anders aus, doch 21 Kilometer sind genug, ich kann und mag nicht mehr. Was mache ich nur, wenn es regnet? Auf den stark bewölkten Himmel ist kein Verlass, es bedarf eines Notfallplans. Ich sondiere die ordentlich verschlossenen Lauben ringsum, in Gefahr und größter Not flüchte ich mich unter eines ihrer Vordächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages: &lt;/b&gt; Eine Überdosis Katholizismus schlägt mir aufs Gemüt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Unterstand in der Nähe des Höllensteinhauses (550m)  Sittendorf (370m)  Heiligenkreuz (312m)  Maria Raisenmarkt (371m)  Peilstein (716m)  Peilsteinhütte (620m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 665m; Abstieg: 600m&lt;br /&gt;
Distanz: 21 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Stift Heiligenkreuz (312m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Stift Heiligenkreuz (312m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/1_7.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Tag: Dienstag, 11.5.04: Draußen neben Peilsteinhütte (620m)  Enzianhütte/Kieneck (1107m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Tag: Dienstag, 11.5.04: Draußen neben Peilsteinhütte (620m)  Enzianhütte/Kieneck (1107m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts fegte ein stürmischer Wind über mich hinweg, ich kramte die Fleecemütze hervor und zog sie auf. Meinen Minus 15 Grad North Face- Daunenschlafsack brachte er nicht in Verlegenheit. Summa summarum war mir der Wettergott gewogen: Zwar ließ mitten in der Nacht spärlich herab tropfender Regen die Alarmglocken schrillen, doch die Flucht unters Vordach blieb mir erspart. &lt;br /&gt;
Frühmorgens steige ich nach Altenmarkt an der Triesting (410m) ab und halte an der Landarztpraxis Dr. I. inne. Soll ich wirklich eintreten und die sterile Praxisluft mit herbem Duft anreichern? Seit drei Tagen habe ich weder einen Waschraum von innen gesehen noch meine Kleidung gewechselt. Andererseits würde mir eine Dosis Encepur 0,5 ml sehr gut tun, denn Zecken gibt es genug hier, und eine Hirnhautentzündung ist das letzte, was ich gebrauchen kann. Ich trete ein, trage mein Anliegen vor und nehme Platz. Mein Rucksack erregt Aufsehen, das überdimensionierte Teil lehnt gut sichtbar für alle an der Wand. Ich verschanze mich hinter einer Zeitung und beobachte den Betrieb. Neben mir warten drei Männer mit schwarzer Hautfarbe, einem von ihnen geht es besonders schlecht. Die Arzthelferinnen führen mehrere Telefonate und verkünden, dass nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden die Behandlung verweigert werden müsse. Für Asylanten werde so etwas nicht finanziert. In mir schäumt die Wut. Anstatt zu intervenieren, verharre ich in feiger Beobachterpose. Der junge Herr Landarzt scheint ganz gut zu leben in dieser Idylle, über mangelnde Kundschaft kann er sich nicht beklagen. Wieso drückt er kein Auge zu und gewährt einem kranken Menschen Hilfe? Würden ihm dann morgen sämtliche Asylanten Österreichs die Bude einrennen? Bloß kein Exempel statuieren! Bald bin ich an der Reihe, ich bekomme eine Spritze verpasst, zahle in bar und schreite von dannen. &lt;br /&gt;
Anschwellender Regen zwingt mich eine endlos lange halbe Stunde in ein Bushäuschen, wie ein Raubtier im Käfig mustere ich die unaufhörlich trommelnden Tropfen. Es fisselt immer noch, als ich zum Hocheck-Schutzhaus (1037m) hinauf flaniere. Kurz vor der Hütte überschreite ich mit triumphaler Geste, in feuchte Nebelschwaden gehüllt, zum ersten Mal die 1000m-Marke. Meine heroische Tat belohne ich mit dampfender Leberknödelsuppe und leckerem Topfkuchen. &lt;br /&gt;
Trotz schweren Magens genieße ich die vierstündige Kammwanderung zur Enzianhütte (1107m) in vollen Zügen. Ich wusste es: Mit sicherem Gespür für meine Zeitplanung legten die Wirtsleute ihren zweifellos wohlverdienten Ruhetag auf den Dienstag. Nicht schon wieder draußen pennen! Halt, zu früh gestöhnt, das Kieneck ist von anderem Kaliber als Höllen- oder Peilstein, hier werden Menschen in Not nicht ihrem Schicksal überlassen, sondern ins Notlager gesteckt. Meiner Flüssigkeitsnot  ich habe Durst  tut dies keinen Abbruch. Wo soll sie auch her kommen, hier oben auf dem Gipfel? Dabei hatte ich vor Abmarsch wie immer akribisch geprüft, wo Wasserquellen, Bäche oder Flüsse anzuzapfen sind, und in schwierigen Rechenoperationen die mitzuführende Wassermenge mathematisch genau kalkuliert. Irgendwo hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, für die nächsten zwölf Stunden bleibt mir exakt ein halber Liter. Da erblicken meine halluzinierenden Augen ein blaues Wasserfass. Eine Fata Morgana? Nicht ganz, nur eklige, übel riechende, mit Laub und Ästen gewürzte Brühe. Bevor der Würgreiz einsetzt, ziehe ich mich in mein drei Quadratmeter kleines Kämmerlein zurück und danke Gott, dass er mich zumindest auf einer weichen Stinkematratze nächtigen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Erkenntnis des Tages:&lt;/b&gt; Auch in der österreichischen Provinz werden Asylsuchende unmenschlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Peilsteinhütte (620m)  Altenmarkt/ Triesting (410m)  Hocheck (1037m)  Enzianhütte/Kieneck (1107m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 985m; Abstieg: 585m&lt;br /&gt;
Distanz: 25 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Scheunen-Notlager neben der Enzianhütte (1107m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Scheunen-Notlager neben der Enzianhütte (1107m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/1_13.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Der Beginn</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-25T14:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/3338360/">
    <title>Hütteninfos</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/3338360/</link>
    <description>&lt;b&gt;Links zu Hütten und Herbergen, die mir als Aufenthalts- bzw. Unterkunftsmöglichkeiten dienten, in chronologischer Reihenfolge:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höllensteinhaus &lt;a href=&quot;http://www.hoellensteinhaus.com&quot;&gt;http://www.hoellensteinhaus.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peilsteinhaus &lt;a href=&quot;http://www.peilsteinhaus.gebirgsverein.at&quot;&gt;http://www.peilsteinhaus.gebirgsverein.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peilsteinhütte&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bergsteigen.com/huetten/peilsteinhuette&quot;&gt;http://www.bergsteigen.com/huetten/peilsteinhuette&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enzianhütte/Kieneck &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0053&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0053&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterberg-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.unterberg-schutzhaus.at&quot;&gt;http://www.unterberg-schutzhaus.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öhlerschutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.wieneralpen.at/wandern/berghuetten/huetten-region-schneeberg/oehler-schutzhaus&quot;&gt;http://www.wieneralpen.at/wandern/berghuetten/huetten-region-schneeberg/oehler-schutzhaus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelweißhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0047&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0047&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischerhütte &lt;a href=&quot;http://www.bergsteigen.at/de/huettendetail.aspx?ID=10&quot;&gt;http://www.bergsteigen.at/de/huettendetail.aspx?ID=10&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weichtalhaus &lt;a href=&quot;http://www.wien.naturfreunde.at/Berichte/detail/35943&quot;&gt;http://www.wien.naturfreunde.at/Berichte/detail/35943&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.kreiter.info/huetten/docs/otto_schutzhaus.htm&quot;&gt;http://www.kreiter.info/huetten/docs/otto_schutzhaus.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-Ludwig-Haus &lt;a href=&quot;http://www.suf.at/rax&quot;&gt;http://www.suf.at/rax&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneealpenhaus &lt;a href=&quot;http://www.schneealpenhaus.com&quot;&gt;http://www.schneealpenhaus.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voisthaler Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0235&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0235&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnschienhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0213&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0213&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthaus Zur Mühle, Radmer/Stube &lt;a href=&quot;http://www.urlauburlaub.at/gasthof/78619/gasthof-zur-m%C3%BChle/radmer&quot;&gt;http://www.urlauburlaub.at/gasthof/78619/gasthof-zur-m%C3%BChle/radmer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mödlinger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.moedlingerhuette.at&quot;&gt;http://www.moedlingerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochreichart-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=13203&quot;&gt;http://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=13203&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelrautehütte &lt;a href=&quot;http://www.edelrautehuette.com&quot;&gt;http://www.edelrautehuette.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neunkirchner Hütte &lt;a href=&quot;http://www.gebirgsverein-neunkirchen.at/huette.html&quot;&gt;http://www.gebirgsverein-neunkirchen.at/huette.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grazer Hütte &lt;a href=&quot;http://grazer-huette.members.cablelink.at&quot;&gt;http://grazer-huette.members.cablelink.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollinghütte &lt;a href=&quot;http://www.gollinghuette.com&quot;&gt;http://www.gollinghuette.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinprechthütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0125&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0125&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duisitzkarseehütte &lt;a href=&quot;http://www.haus-heimat.at/deutsch/huette.htm&quot;&gt;http://www.haus-heimat.at/deutsch/huette.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignaz-Mattis-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein.com/ignazmattishuette&quot;&gt;http://www.alpenverein.com/ignazmattishuette&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwienerhütte &lt;a href=&quot;http://members.aon.at/bergfexx/default.htm&quot;&gt;http://members.aon.at/bergfexx/default.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz-Fischer-Hütte &lt;a href=&quot;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0064&quot;&gt;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0064&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sticklerhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0219&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0219&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotgüldenseehütte &lt;a href=&quot;http://www.rotgueldenseehuette.at&quot;&gt;http://www.rotgueldenseehuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jugendherberge St. Michael im Lungau &lt;a href=&quot;http://www.austria4kids.at/eintraege.php?id=4336&quot;&gt;http://www.austria4kids.at/eintraege.php?id=4336&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frido-Kordon-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.frido-kordon-huette.at&quot;&gt;http://www.frido-kordon-huette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gmünder Hütte &lt;a href=&quot;http://www.gmuenderhuette.at&quot;&gt;http://www.gmuenderhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osnabrücker Hütte &lt;a href=&quot;http://www.osnabrueckerhuette.at&quot;&gt;http://www.osnabrueckerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagener Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein-hagen.de/hagener_huette.htm&quot;&gt;http://www.alpenverein-hagen.de/hagener_huette.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedersachsenhaus &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0606&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0606&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturfreundehaus Neubau &lt;a href=&quot;http://www.schutzhaus-neubau.at&quot;&gt;http://www.schutzhaus-neubau.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rojacherhütte &lt;a href=&quot;http://www.rojacherhuette.com&quot;&gt;http://www.rojacherhuette.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zittelhaus &lt;a href=&quot;http://www.zittelhaus.at&quot;&gt;http://www.zittelhaus.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glorer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.dav-eichstaett.de/glorer-huette.html&quot;&gt;http://www.dav-eichstaett.de/glorer-huette.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucknerhaus &lt;a href=&quot;http://www.lucknerhaus.at&quot;&gt;http://www.lucknerhaus.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalser Tauernhaus &lt;a href=&quot;http://www.kalser-tauernhaus.de&quot;&gt;http://www.kalser-tauernhaus.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sudetendeutsche Hütte&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.alpenverein-sudeten.de/indexa.html&quot;&gt;http://www.alpenverein-sudeten.de/indexa.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venedigerhaus Innergschlöss &lt;a href=&quot;http://www.venedigerhaus-innergschloess.at&quot;&gt;http://www.venedigerhaus-innergschloess.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badener Hütte &lt;a href=&quot;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0018&quot;&gt;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0018&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn-Matreier Hütte &lt;a href=&quot;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0025&quot;&gt;http://huetten.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0025&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasnitzenalm &lt;a href=&quot;http://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=9964&quot;&gt;http://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=9964&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichenberger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein.at/reichenberg&quot;&gt;http://www.alpenverein.at/reichenberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgallhütte &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/kasselerhuette.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/kasselerhuette.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sand in Taufers &lt;a href=&quot;http://www.taufererahrntal.net/de/sand-in-taufers-tauferer-ahrntal.asp&quot;&gt;http://www.taufererahrntal.net/de/sand-in-taufers-tauferer-ahrntal.asp&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neveserjochhütte &lt;a href=&quot;http://www.chemnitzerhuette.com&quot;&gt;http://www.chemnitzerhuette.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelrauthütte &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/edelrauthuette.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/edelrauthuette.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochfeilerhütte &lt;a href=&quot;http://www.hochfeilerhuette.it&quot;&gt;http://www.hochfeilerhuette.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stüdlhütte &lt;a href=&quot;http://www.stuedlhuette.at/Huette/huette.htm&quot;&gt;http://www.stuedlhuette.at/Huette/huette.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salmhütte &lt;a href=&quot;http://www.salmhuette.at&quot;&gt;http://www.salmhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzherzog-Johann-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.erzherzog-johann-huette.at&quot;&gt;http://www.erzherzog-johann-huette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfitscher Joch Haus &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/pfitscherjoch.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/pfitscherjoch.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geraer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.geraerhuette.at&quot;&gt;http://www.geraerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthof Obernberger See &lt;a href=&quot;http://www.publish.at/trekking/obernbgh.htm&quot;&gt;http://www.publish.at/trekking/obernbgh.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreichische Tribulaunhütte &lt;a href=&quot;http://www.tribulaunhuette.at&quot;&gt;http://www.tribulaunhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Tribulaunhütte &lt;a href=&quot;http://www.tribulaunhuette.com&quot;&gt;http://www.tribulaunhuette.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laponesalm &lt;a href=&quot;http://www.laponesalm.at&quot;&gt;http://www.laponesalm.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.bremerhuette.at&quot;&gt;http://www.bremerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nürnberger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.nuernbergerhuette.at&quot;&gt;http://www.nuernbergerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sulzenauhütte &lt;a href=&quot;http://sulzenauhuette.at&quot;&gt;http://sulzenauhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dresdner Hütte &lt;a href=&quot;http://www.dresdnerhuette.at&quot;&gt;http://www.dresdnerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hildesheimer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.hildesheimerhuette.at&quot;&gt;http://www.hildesheimerhuette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunschweiger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.braunschweiger-huette.at&quot;&gt;http://www.braunschweiger-huette.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taschachhaus &lt;a href=&quot;http://www.taschachhaus.com&quot;&gt;http://www.taschachhaus.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepatschhaus &lt;a href=&quot;http://www.gepatschhaus.at&quot;&gt;http://www.gepatschhaus.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenzollernhaus &lt;a href=&quot;http://www.hohenzollernhaus.at&quot;&gt;http://www.hohenzollernhaus.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthaus Hof Zuort &lt;a href=&quot;http://www.zuort.ch&quot;&gt;http://www.zuort.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chamanna Cler &lt;a href=&quot;http://www.ski-ardez.ch/seite_chamonna.htm&quot;&gt;http://www.ski-ardez.ch/seite_chamonna.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chamanna Marangun &lt;a href=&quot;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/marangun.html&quot;&gt;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/marangun.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linardhütte &lt;a href=&quot;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/linardh.html&quot;&gt;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/linardh.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grialetschhütte &lt;a href=&quot;http://www.grialetsch.ch&quot;&gt;http://www.grialetsch.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es-Cha-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.es-cha.com&quot;&gt;http://www.es-cha.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenatschhütte &lt;a href=&quot;http://www.chamannajenatsch.ch&quot;&gt;http://www.chamannajenatsch.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Bertacchi &lt;a href=&quot;http://www.rifugi.lombardia.it/de/sondrio/madesimo/hutten-bertacchi.html&quot;&gt;http://www.rifugi.lombardia.it/de/sondrio/madesimo/hutten-bertacchi.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berghaus Splügenpass &lt;a href=&quot;http://www.berghaus-spluegenpass.ch&quot;&gt;http://www.berghaus-spluegenpass.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zapporthütte &lt;a href=&quot;http://www.zapport.ch/?q=de/home&quot;&gt;http://www.zapport.ch/?q=de/home&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läntahütte &lt;a href=&quot;http://www.laentahuette.ch/de/startseite.html&quot;&gt;http://www.laentahuette.ch/de/startseite.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Adula CAS &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/adulacas/adula.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/adulacas/adula.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Piandios &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/tedesco/piandios_d/piandios.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/tedesco/piandios_d/piandios.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Campo Tencia &lt;a href=&quot;http://www.campotencia.ch&quot;&gt;http://www.campotencia.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Leit &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/tedesco/leit_d/leit.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/tedesco/leit_d/leit.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Basodino &lt;a href=&quot;http://www.cas-locarno.ch/content.php?page=basodino&quot;&gt;http://www.cas-locarno.ch/content.php?page=basodino&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Val Toggia &lt;a href=&quot;http://www.rifugiomarialuisa.it&quot;&gt;http://www.rifugiomarialuisa.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Margaroli &lt;a href=&quot;http://www.rifugiomargaroli.it&quot;&gt;http://www.rifugiomargaroli.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Capanna Castiglioni/ Alpe Devero &lt;a href=&quot;http://www.alpedevero.it/castiglioni.htm&quot;&gt;http://www.alpedevero.it/castiglioni.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Citta di Arona/ Alpe Veglia &lt;a href=&quot;http://www.rifugiocaiveglia.it&quot;&gt;http://www.rifugiocaiveglia.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lämmerenhütte &lt;a href=&quot;http://www.laemmerenhuette.ch&quot;&gt;http://www.laemmerenhuette.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildstrubelhütte &lt;a href=&quot;http://www.wildstrubelhuette.ch&quot;&gt;http://www.wildstrubelhuette.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabane des Audannes &lt;a href=&quot;http://www.audannes.ch&quot;&gt;http://www.audannes.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herberge Le Godet/ Derborence &lt;a href=&quot;http://www.derborence.ch/DEU/auberge.html&quot;&gt;http://www.derborence.ch/DEU/auberge.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabane Rambert &lt;a href=&quot;http://www.vs-wallis.ch/wallis/huetten/rambert.html&quot;&gt;http://www.vs-wallis.ch/wallis/huetten/rambert.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel Vallée de Cogne &lt;a href=&quot;http://www.hotelvalleedecogne.it&quot;&gt;http://www.hotelvalleedecogne.it&lt;/a&gt; (mit Campingplatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Vittorio Sella &lt;a href=&quot;http://www.rifugiosella.com&quot;&gt;http://www.rifugiosella.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Chabod &lt;a href=&quot;http://www.rifugiochabod.com&quot;&gt;http://www.rifugiochabod.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Vittorio Emmanuele &lt;a href=&quot;http://www.rifugiovittorioemanuele.com&quot;&gt;http://www.rifugiovittorioemanuele.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Citta di Chivasso &lt;a href=&quot;http://www.rifugiochivasso.altervista.org&quot;&gt;http://www.rifugiochivasso.altervista.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge du Prariond &lt;a href=&quot;http://www.prariond.fr&quot;&gt;http://www.prariond.fr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge du Fond des Fours &lt;a href=&quot;http://www.refuges.info/point/1175/refuge-garde/alpes-grees-charbonnel/refuge-du-fond-des-fours&quot;&gt;http://www.refuges.info/point/1175/refuge-garde/alpes-grees-charbonnel/refuge-du-fond-des-fours&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge dAvérole &lt;a href=&quot;http://refuge.averole.free.fr&quot;&gt;http://refuge.averole.free.fr&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Tazzetti &lt;a href=&quot;http://www.rifugiotazzetti.it&quot;&gt;http://www.rifugiotazzetti.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Ca dAsti &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rifugio_C%C3%A0_d%E2%80%99Asti&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Rifugio_C%C3%A0_d%E2%80%99Asti&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il Trucco Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.rifugiotruc.it&quot;&gt;http://www.rifugiotruc.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Toesca &lt;a href=&quot;http://www.rifugiotoesca.it&quot;&gt;http://www.rifugiotoesca.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balsiglia Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.oocities.org/luoghistorici/Testi/Museo_balsiglia.html&quot;&gt;http://www.oocities.org/luoghistorici/Testi/Museo_balsiglia.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rodoretto Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.rodoretto.org/contatti&quot;&gt;http://www.rodoretto.org/contatti&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Lago Verde &lt;a href=&quot;http://www.rifugiolagoverde.it&quot;&gt;http://www.rifugiolagoverde.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge La Monta &lt;a href=&quot;http://www.refuge-queyras-la-monta.com&quot;&gt;http://www.refuge-queyras-la-monta.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Granero &lt;a href=&quot;http://www.rifugiogranero.com&quot;&gt;http://www.rifugiogranero.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Quintino Sella &lt;a href=&quot;http://www.rifugiosella.it&quot;&gt;http://www.rifugiosella.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Pian Melezé &lt;a href=&quot;http://www.meleze.it&quot;&gt;http://www.meleze.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Campo Base &lt;a href=&quot;http://www.campobaseacceglio.it&quot;&gt;http://www.campobaseacceglio.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pontebernardo Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.ghironda.com/valstura/pages/96616.htm&quot;&gt;http://www.ghironda.com/valstura/pages/96616.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Questa &lt;a href=&quot;http://www.rifugioquesta.it&quot;&gt;http://www.rifugioquesta.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Remondino &lt;a href=&quot;http://www.rifugioremondino.it&quot;&gt;http://www.rifugioremondino.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Genova-Figari &lt;a href=&quot;http://www.rifugiogenova.it&quot;&gt;http://www.rifugiogenova.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Pagari &lt;a href=&quot;http://www.rifugiopagari.com&quot;&gt;http://www.rifugiopagari.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Garelli &lt;a href=&quot;http://www.rifugiogarelli.com&quot;&gt;http://www.rifugiogarelli.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agriturismo Le navette &lt;a href=&quot;http://www.agriitalia.it/liguria/imperia.htm&quot;&gt;http://www.agriitalia.it/liguria/imperia.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Sanremo &lt;a href=&quot;http://rifugiebivacchi.cailugo.it/Inside.cfm?area=RIFUGIEBIVACCHI&amp;sezione=RIFUGIEBIVACCHI&amp;cod=0002&amp;mod=view&quot;&gt;http://rifugiebivacchi.cailugo.it/Inside.cfm?area=RIFUGIEBIVACCHI&amp;sezione=RIFUGIEBIVACCHI&amp;cod=0002&amp;mod=view&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Muratone &lt;a href=&quot;http://www.altaviadeimontiliguri.it/portale/it/ospview.wp;jsessionid=915546FB0BBA42DED145FC6581716EE4?contentId=OSP1114&quot;&gt;http://www.altaviadeimontiliguri.it/portale/it/ospview.wp;jsessionid=915546FB0BBA42DED145FC6581716EE4?contentId=OSP1114&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Hütteninfos</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-19T10:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/3338348/">
    <title>Von mir benutzte Landkarten</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/3338348/</link>
    <description>&lt;b&gt;Benutzte Landkarten und geografische Ausdrucke  &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Qualität der Landkarten:&lt;br /&gt;
Die Karten des Alpenvereins sowie der Österreichischen und Schweizer Vermessungsämter eignen sich, selbst im Maßstab 1:50.000, sehr gut zur Orientierung im weglosen Gelände (natürlich sind auch Kompass und Höhenmesser dafür unabdingbar notwendig). Mit den fehlerhaften und ungenauen Karten des Italienischen Istituto Geografico Centrale steht man eher auf verlorenem Posten, selbst wenn man die 1:25.000er Maßstäbe wählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1: freytag&amp;berndt WK 011 (Wienerwald)&lt;br /&gt;
- 2: ÖK (Landkarten des Österreichischen Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen, Maßstab 1:50.000) 75 (Puchberg am Schneeberg)&lt;br /&gt;
- 3: ÖK 74 (Hohenberg)&lt;br /&gt;
- 4: ÖK 104 (Mürzzuschlag)&lt;br /&gt;
- 5: ÖK 103 (Kindberg)&lt;br /&gt;
- 6: ÖK 102 (Aflenz Kurort)&lt;br /&gt;
- 7: ÖK 101 (Eisenerz)&lt;br /&gt;
- 7a: Internet-Ausdruck zwischen Sandgrube und Radmer an der Stube (von www.austrianmap.at )&lt;br /&gt;
- 8: AVK (Alpenvereinskarte) 16 (Ennstaler Alpen/Gesäuse)&lt;br /&gt;
- 8a: Internet-Ausdruck zwischen Spielkogel und Blaseneck (von www.austrianmap.at )&lt;br /&gt;
- 9: ÖK 131 (Kalwang)&lt;br /&gt;
- 10: ÖK 132 (Trofaiach)&lt;br /&gt;
- 11: ÖK 130 (Trieben)&lt;br /&gt;
- 12: ÖK 129 (Donnersbach)&lt;br /&gt;
- 13: AVK 45/3 (Niedere Tauern III)&lt;br /&gt;
- 14: AVK 45/2 (Niedere Tauern II)&lt;br /&gt;
- 15: ÖK 156 (Muhr)&lt;br /&gt;
- 16: AVK 44 (Hochalmspitze-Ankogel)&lt;br /&gt;
- 17: AVK 42 (Sonnblick)&lt;br /&gt;
- 18: AVK 39 (Granatspitzgruppe)&lt;br /&gt;
- 19: AVK 36 (Venedigergruppe)&lt;br /&gt;
- 20: Internet-Ausdruck zwischen Lasnitzenalm und Rotenmanntörl (von www.austrianmap.at )&lt;br /&gt;
- 21: Tabacco 035 (Ahrntal/Rieserfernergruppe)&lt;br /&gt;
- 22: Tabacco 036 (Sand in Taufers)&lt;br /&gt;
- 22a: AVK 35/1 (Zillertaler Alpen, Westliches Blatt)&lt;br /&gt;
- 23: AVK 31/3 (Brennerberge)&lt;br /&gt;
- 23a: AVK 40 (Glocknergruppe) &lt;br /&gt;
- 24: AVK 31/1 (Stubaier Alpen/Hochstubai)&lt;br /&gt;
- 25: Landkarte aus dem AV-Gebietsführer Ötztaler Alpen (Maßstab 1:50.000)&lt;br /&gt;
- 26: AVK 30/4: (Ötztaler Alpen/Nauderer Berge)&lt;br /&gt;
- 27: CHK (Landkarten des Schweizer Bundesamtes für Landestopografie, Maßstab 1:50.000) 249 (Tarasp)&lt;br /&gt;
- 27a: Internet-Ausdruck zwischen Lavin und Alp Grialetsch (von www.swissgeo.ch )&lt;br /&gt;
- 28: CHK 258 (Bergün)&lt;br /&gt;
- 29: CHK 268 (Julierpass)&lt;br /&gt;
- 30: CHK 267 (San Bernardino)&lt;br /&gt;
- 31: CHK 266 (Valle Leventina)&lt;br /&gt;
- 32: CHK 265 (Nufenenpass)&lt;br /&gt;
- 33: CHK 275 (Valle Antigorio)&lt;br /&gt;
- 34: CHK 274 (Visp)&lt;br /&gt;
- 34a: Internet-Ausdruck zwischen Turtmann und Leukerbad (von www.swissgeo.ch )&lt;br /&gt;
- 35: CHK 263 (Wildstrubel): E 113-115; &lt;br /&gt;
- 35a: Internet-Ausdruck zwischen Wildhorn und La Lui (von www.swissgeo.ch )&lt;br /&gt;
- 36: CHK 272 (St-Maurice)&lt;br /&gt;
- 37: CHK 282 (Martigny)&lt;br /&gt;
- 38: IGC 4 (Landkarten des Italienischen Istituto Geografico Centrale, Maßstab 1:50.000) (Massiccio del Monte Bianco)&lt;br /&gt;
- 39: IGC 3 (Il Parco Nazionale del Gran Paradiso)&lt;br /&gt;
- 39a: Kopie aus französischer Landkarte (Quelle nicht mehr parat) zwischen Refuge du Prariond und Refuge du Fond des Fours&lt;br /&gt;
- 40: IGC 2 (Valli di Lanzo e Moncenisio)    &lt;br /&gt;
- 41: IGC 1 (Valli di Susa, Chisone e Germanasca)&lt;br /&gt;
- 42: IGC 6 (Monviso)&lt;br /&gt;
- 43: IGC 7 (Valli Maira Grana Stura)&lt;br /&gt;
- 44: IGC 8 (Alpi Marittime e Liguri)&lt;br /&gt;
- 45 IGC 14 (San Remo Imperia Monte Carlo)</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Landkarten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-19T10:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/3098217/">
    <title>Weitere interessante Homepages</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/3098217/</link>
    <description>&lt;b&gt;Links zu Berichten über andere Alpenüberquerungen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.la-grande-traversee.com&quot;&gt;http://www.la-grande-traversee.com&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Vom 14.5.06 bis zum 20.9.2006 überquerten David Genestal und Jean-Marie Meuret den Alpenbogen zwischen Wien und Menton in 129 Tagen. Die Homepage umfasst ein komplettes Tagebuch ihrer Unternehmung inklusive vieler Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zalp.ch/archiv/zalps/four/fo_tr.html&quot;&gt;http://www.zalp.ch/archiv/zalps/four/fo_tr.html&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
103 Tage waren sie unterwegs, die sieben Leute von TransALPedes, die 1992 den Alpenbogen von Wien bis Nizza durchwanderten. Ihr Ziel war es, die verschiedensten Gruppen, welche sich gegen die Zerstörung des Alpenraumes einsetzen, zu treffen und damit einen Grundstein zur alpenweiten Vernetzung zu leisten. Hier ein Verweis auf das daraus entstandene Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?DATUM=20060111&amp;SEITE=020060111002&quot;&gt;http://www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?DATUM=20060111&amp;SEITE=020060111002&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Karl und Fritzi Lukan durchquerte 1984 den Alpenhauptkamm von Wien nach Nizza. Sie starteten am Tag nach der Pensionierung von Karl Lukan und waren insgesamt über 150 Tage unterwegs. Im Alpenvereinsjahrbuch von 1986 findet man einen Artikel dazu. Der Link verweist auf einen Vortrag der beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wien-nizza.com&quot;&gt;http://www.wien-nizza.com&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Lukas Stöckli aus Büren im Kanton Nidwalden (Schweiz) fuhr im Sommer 2005 die Strecke Wien-Nizza per Mountainbike am Stück: Fünf Länder, 26 Tage (inkl. 4 Ruhetagen), 2882 Kilometer, 92989 Höhenmeter, 170 Fahrstunden standen dabei auf dem Programm. Die Homepage bietet detaillierte Berichte zu den einzelnen Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.netzwerk-weitwandern.de&quot;&gt;http://www.netzwerk-weitwandern.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Auf der Homepage des Vereins Netzwerk Weitwandern e.V. findet man u.a. viele interessante Berichte von Menschen, die die Alpen und andere Gebirge überquert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.begegnungenindenalpen.de&quot;&gt;http://www.begegnungenindenalpen.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Am 1. Mai 2008 brach der Bergsteiger Peter Melchin in Wien auf, um in acht Monaten sechs Länder zu durch- und 20 Viertausender zu überqueren. Ziel seiner Tour im Zeichen der Völkerverständigung ist Monaco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vorbereitung meines Unterfangens war mir die Bibliothek der Sektion Berlin des DAV eine wertvolle Hilfe:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dav-berlin.de&quot;&gt;http://www.dav-berlin.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Links zu interessanten Homepages mit Tourenberichten sowie allgemeinen Infos zum Thema Bergsteigen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.alpinweb.de&quot;&gt;http://www.alpinweb.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Webkatalog für AlpinistInnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.alpintipp.de&quot;&gt;http://www.alpintipp.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Homepage mit vielen interessanten Tourenbeschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Links zu Hütten und Herbergen&lt;/b&gt;, die mir als Aufenthalts- bzw. Unterkunftsmöglichkeiten dienten, in chronologischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höllensteinhaus &lt;a href=&quot;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_171&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&quot;&gt;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_171&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peilsteinhaus &lt;a href=&quot;http://www.peilsteinhaus.gebirgsverein.at/home.htm&quot;&gt;http://www.peilsteinhaus.gebirgsverein.at/home.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peilsteinhütte &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_154&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&quot;&gt;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_154&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enzianhütte/Kieneck &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0053&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0053&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterberg-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.unterberg-schutzhaus.at&quot;&gt;http://www.unterberg-schutzhaus.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öhlerschutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_158&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&quot;&gt;http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;filename=/hs.xml&amp;houseid=P1_158&amp;xslsheet=NFI:/DE/house.xsl&amp;export=html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelweißhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0047&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0047&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischerhütte &lt;a href=&quot;http://www.actionscouts.com/perl/website/betrieb_willkommen.pl?user=4133&quot;&gt;http://www.actionscouts.com/perl/website/betrieb_willkommen.pl?user=4133&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weichtalhaus &lt;a href=&quot;http://members.aon.at/weichtalhaus&quot;&gt;http://members.aon.at/weichtalhaus&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.kreiter.info/huetten/docs/otto_schutzhaus.htm&quot;&gt;http://www.kreiter.info/huetten/docs/otto_schutzhaus.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl-Ludwig-Haus &lt;a href=&quot;http://www.suf.at/rax&quot;&gt;http://www.suf.at/rax&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneealpenhaus &lt;a href=&quot;http://www.schneealpenhaus.at&quot;&gt;http://www.schneealpenhaus.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voisthaler Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0235&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0235&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnschienhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0213&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0213&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthaus Zur Mühle, Radmer/Stube &lt;a href=&quot;http://www.radmer.at/gastro/muehle/muehle.shtml&quot;&gt;http://www.radmer.at/gastro/muehle/muehle.shtml&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mödlinger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.nationalpark.co.at/nationalpark/de/partner-schutzhuetten-moedlingerhuette.php&quot;&gt;http://www.nationalpark.co.at/nationalpark/de/partner-schutzhuetten-moedlingerhuette.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochreichart-Schutzhaus &lt;a href=&quot;http://www.oetk.at/index.htm?/huetten/24.htm&quot;&gt;http://www.oetk.at/index.htm?/huetten/24.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelrautehütte &lt;a href=&quot;http://www.edelrautehuette.at&quot;&gt;http://www.edelrautehuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neunkirchner Hütte &lt;a href=&quot;http://www.gebirgsverein-neunkirchen.at/huette.html&quot;&gt;http://www.gebirgsverein-neunkirchen.at/huette.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grazer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.salzburg-online.at/grazerhuette&quot;&gt;http://www.salzburg-online.at/grazerhuette&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollinghütte &lt;a href=&quot;http://www.gollinghuette.com&quot;&gt;http://www.gollinghuette.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinprechthütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0125&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0125&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duisitzkarseehütte &lt;a href=&quot;http://www.haus-heimat.at/deutsch/huette.htm&quot;&gt;http://www.haus-heimat.at/deutsch/huette.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignaz-Mattis-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein.at/wien/Huetten/Ignaz-Mattis-Huette.php&quot;&gt;http://www.alpenverein.at/wien/Huetten/Ignaz-Mattis-Huette.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwienerhütte &lt;a href=&quot;http://members.aon.at/bergfexx/default.htm&quot;&gt;http://members.aon.at/bergfexx/default.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz-Fischer-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.franzfischerhuette.at&quot;&gt;http://www.franzfischerhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sticklerhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0219&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0219&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotgüldenseehütte &lt;a href=&quot;http://www.taurachsoft.at/muhr/mailform/huette.htm&quot;&gt;http://www.taurachsoft.at/muhr/mailform/huette.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jugendherberge St. Michael im Lungau &lt;a href=&quot;http://www.jfgh.at/st-michael.php&quot;&gt;http://www.jfgh.at/st-michael.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frido-Kordon-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.frido-kordon-huette.com&quot;&gt;http://www.frido-kordon-huette.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gmünder Hütte &lt;a href=&quot;http://www.gmuenderhuette.at&quot;&gt;http://www.gmuenderhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osnabrücker Hütte &lt;a href=&quot;http://www.osnabrueckerhuette.at&quot;&gt;http://www.osnabrueckerhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagener Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein-hagen.de/pages/hag-huet.html&quot;&gt;http://www.alpenverein-hagen.de/pages/hag-huet.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedersachsenhaus &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0606&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0606&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturfreundehaus Neubau &lt;a href=&quot;http://www.schutzhaus-neubau.at&quot;&gt;http://www.schutzhaus-neubau.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rojacherhütte &lt;a href=&quot;http://www.rojacherhuette.at&quot;&gt;http://www.rojacherhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zittelhaus &lt;a href=&quot;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0253&quot;&gt;http://www.alpenvereinshuetten.at/huette.php?huetteNr=0253&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glorer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.glorerhuette.at&quot;&gt;http://www.glorerhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucknerhaus &lt;a href=&quot;http://www.lucknerhaus.at&quot;&gt;http://www.lucknerhaus.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalser Tauernhaus &lt;a href=&quot;http://www.kalser-tauernhaus.de&quot;&gt;http://www.kalser-tauernhaus.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sudetendeutsche Hütte &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.s-line.de/homepages/wf/dav-sudeten/index.html?/homepages/wf/dav-sudeten/sudeten-huette/sudeten-huette.html&quot;&gt;http://www.s-line.de/homepages/wf/dav-sudeten/index.html?/homepages/wf/dav-sudeten/sudeten-huette/sudeten-huette.html&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Venedigerhaus Innergschlöss &lt;a href=&quot;http://www.venedigerhaus-innergschloess.at&quot;&gt;http://www.venedigerhaus-innergschloess.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badener Hütte &lt;a href=&quot;http://www.actionscouts.com/perl/website/betrieb_willkommen.pl?user=3917&quot;&gt;http://www.actionscouts.com/perl/website/betrieb_willkommen.pl?user=3917&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn-Matreier Hütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein-bonn.de/mhuette.html&quot;&gt;http://www.alpenverein-bonn.de/mhuette.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasnitzenalm &lt;a href=&quot;http://www.hinterbichl.at/start.htm?fld=lodges&amp;loc=lasnitzenhuette.htm&quot;&gt;http://www.hinterbichl.at/start.htm?fld=lodges&amp;loc=lasnitzenhuette.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichenberger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.neue-reichenbergerhuette.at&quot;&gt;http://www.neue-reichenbergerhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgallhütte &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/kasselerhuette.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/kasselerhuette.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neveserjochhütte &lt;a href=&quot;http://www.chemnitzerhuette.com&quot;&gt;http://www.chemnitzerhuette.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelrauthütte &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/edelrauthuette.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/edelrauthuette.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochfeilerhütte &lt;a href=&quot;http://www.hochfeilerhuette.it&quot;&gt;http://www.hochfeilerhuette.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stüdlhütte &lt;a href=&quot;http://www.stuedlhuette.at/Huette/huette.htm&quot;&gt;http://www.stuedlhuette.at/Huette/huette.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salmhütte &lt;a href=&quot;http://www.salmhuette.at&quot;&gt;http://www.salmhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzherzog-Johann-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.erzherzog-johann-huette.at&quot;&gt;http://www.erzherzog-johann-huette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfitscher Joch Haus &lt;a href=&quot;http://www.schutzhuetten.net/pfitscherjoch.html&quot;&gt;http://www.schutzhuetten.net/pfitscherjoch.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geraer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.wipptal.net/gera&quot;&gt;http://www.wipptal.net/gera&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthof Obernberger See &lt;a href=&quot;http://www.publish.at/trekking/obernbgh.htm&quot;&gt;http://www.publish.at/trekking/obernbgh.htm&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreichische Tribulaunhütte &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=1229&quot;&gt;http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=1229&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Tribulaunhütte &lt;a href=&quot;http://www.tribulaunhuette.com&quot;&gt;http://www.tribulaunhuette.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laponesalm &lt;a href=&quot;http://www.laponesalm.at&quot;&gt;http://www.laponesalm.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremer Hütte &lt;a href=&quot;http://www.almenrausch.at/homepages/bremerhuette&quot;&gt;http://www.almenrausch.at/homepages/bremerhuette&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nürnberger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.nuernbergerhuette.at&quot;&gt;http://www.nuernbergerhuette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sulzenauhütte &lt;a href=&quot;http://www.sulzenau.com&quot;&gt;http://www.sulzenau.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dresdner Hütte &lt;a href=&quot;http://www.stubai.org/dresdnerhuette&quot;&gt;http://www.stubai.org/dresdnerhuette&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hildesheimer Hütte &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dav-hildesheim.de/index.htm?neuesHome=http://www.dav-hildesheim.de/seiten/huetten/hildesheimer/index.htm&amp;neuesSubMenu=seiten/huetten/hildesheimer/submenu.htm&quot;&gt;http://www.dav-hildesheim.de/index.htm?neuesHome=http://www.dav-hildesheim.de/seiten/huetten/hildesheimer/index.htm&amp;neuesSubMenu=seiten/huetten/hildesheimer/submenu.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunschweiger Hütte &lt;a href=&quot;http://www.braunschweiger-huette.at&quot;&gt;http://www.braunschweiger-huette.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taschachhaus &lt;a href=&quot;http://www.pitztaler-info.at/tasch/taschachhaus.htm&quot;&gt;http://www.pitztaler-info.at/tasch/taschachhaus.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gepatschhaus &lt;a href=&quot;http://www.gepatschhaus.at&quot;&gt;http://www.gepatschhaus.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenzollernhaus &lt;a href=&quot;http://www.alpenverein-starnberg.de/seite2.htm&quot;&gt;http://www.alpenverein-starnberg.de/seite2.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gasthaus Hof Zuort &lt;a href=&quot;http://www.zuort.ch&quot;&gt;http://www.zuort.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chamanna Cler &lt;a href=&quot;http://www.ardez.ch/huetten.htm&quot;&gt;http://www.ardez.ch/huetten.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chamanna Marangun &lt;a href=&quot;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/marangun.html&quot;&gt;http://www.vs-wallis.ch/graubuend/huetverz/marangun.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linardhütte &lt;a href=&quot;http://www.jo-sac.ch/engiadinabassa/linard.html&quot;&gt;http://www.jo-sac.ch/engiadinabassa/linard.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grialetschhütte  &lt;a href=&quot;http://www.grialetsch.ch&quot;&gt;http://www.grialetsch.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es-Cha-Hütte &lt;a href=&quot;http://www.sac-bernina.ch/htmls/huetten_es-cha.htm&quot;&gt;http://www.sac-bernina.ch/htmls/huetten_es-cha.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenatschhütte &lt;a href=&quot;http://www.chamannajenatsch.ch&quot;&gt;http://www.chamannajenatsch.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Bertacchi &lt;a href=&quot;http://www.madesimo.com/trekking/ita/huts/bertacchi&quot;&gt;http://www.madesimo.com/trekking/ita/huts/bertacchi&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berghaus Splügenpass &lt;a href=&quot;http://72.14.221.104/search?q=cache:Hy3nu3y73c8J:www.viamalaferien.ch/deutsch/unterkunft/Kurzaufenthalte_Internet_D.pdf+Berghaus+Spl%C3%BCgenpass&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=5&amp;client=firefox-a&quot;&gt;http://72.14.221.104/search?q=cache:Hy3nu3y73c8J:www.viamalaferien.ch/deutsch/unterkunft/Kurzaufenthalte_Internet_D.pdf+Berghaus+Spl%C3%BCgenpass&amp;hl=de&amp;gl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=5&amp;client=firefox-a&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zapporthütte &lt;a href=&quot;http://www.zapport.ch&quot;&gt;http://www.zapport.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Läntahütte &lt;a href=&quot;http://www.laenta.ch&quot;&gt;http://www.laenta.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Adula CAS &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/adulacas/adula.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/adulacas/adula.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Piandios &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/tedesco/piandios_d/piandios.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/tedesco/piandios_d/piandios.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Campo Tencia &lt;a href=&quot;http://www.campotencia.ch&quot;&gt;http://www.campotencia.ch&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Leit &lt;a href=&quot;http://www.capanneti.ch/tedesco/leit_d/leit.html&quot;&gt;http://www.capanneti.ch/tedesco/leit_d/leit.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capanna Basodino &lt;a href=&quot;http://www.cas-locarno.ch/capanne/Basodino/deu/basodino/capanna.html&quot;&gt;http://www.cas-locarno.ch/capanne/Basodino/deu/basodino/capanna.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Val Toggia &lt;a href=&quot;http://www.rifugiomarialuisa.it&quot;&gt;http://www.rifugiomarialuisa.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Margaroli  &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=1247&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=1247&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Capanna Castiglioni/ Alpe Devero &lt;a href=&quot;http://www.alpedevero.it/it/ospitalita-rifugio-descrizione.htm&quot;&gt;http://www.alpedevero.it/it/ospitalita-rifugio-descrizione.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Citta di Arona/ Alpe Veglia &lt;a href=&quot;http://www.rifugiocaiveglia.it&quot;&gt;http://www.rifugiocaiveglia.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lämmerenhütte &lt;a href=&quot;http://www.strubel.ch/laemmerenhuette&quot;&gt;http://www.strubel.ch/laemmerenhuette&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildstrubelhütte &lt;a href=&quot;http://mypage.bluewin.ch/Wildstrubelhuette&quot;&gt;http://mypage.bluewin.ch/Wildstrubelhuette&lt;/a&gt;  renoviert 2005 !!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabane des Audannes  &lt;a href=&quot;http://www.audannes.ch/favoris.htm&quot;&gt;http://www.audannes.ch/favoris.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herberge Le Godet/ Derborence &lt;a href=&quot;http://www.derborence.ch/DEU/auberge.html&quot;&gt;http://www.derborence.ch/DEU/auberge.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabane Rambert &lt;a href=&quot;http://www.vs-wallis.ch/wallis/huetten/rambert.html&quot;&gt;http://www.vs-wallis.ch/wallis/huetten/rambert.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel Vallée de Cogne &lt;a href=&quot;http://www.hotelvalleedecogne.it/nuovo_ip_000028.htm&quot;&gt;http://www.hotelvalleedecogne.it/nuovo_ip_000028.htm&lt;/a&gt; (mit Campingplatz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Vittorio Sella &lt;a href=&quot;http://www.rifugiosella.com&quot;&gt;http://www.rifugiosella.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Chabod &lt;a href=&quot;http://www.rifugiochabod.com&quot;&gt;http://www.rifugiochabod.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Vittorio Emmanuele &lt;a href=&quot;http://www.rifugiovittorioemanuele.com/Italiano%5CTemp.htm&quot;&gt;http://www.rifugiovittorioemanuele.com/Italiano%5CTemp.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Citta di Chivasso &lt;a href=&quot;http://www.caichivasso.it/rifchivasso.asp&quot;&gt;http://www.caichivasso.it/rifchivasso.asp&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge du Prariond &lt;a href=&quot;http://www.prariond.fr&quot;&gt;http://www.prariond.fr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge du Fond des Fours &lt;a href=&quot;http://www.vanoise.com/fr/nav_generale/nav_visit_ref.html&quot;&gt;http://www.vanoise.com/fr/nav_generale/nav_visit_ref.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge dAvérole &lt;a href=&quot;http://clubalpinlyon.free.fr/Refuges/Ref-Ave1.php&quot;&gt;http://clubalpinlyon.free.fr/Refuges/Ref-Ave1.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Tazzetti &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=483&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=483&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Ca dAsti &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=1089&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=1089&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Il Trucco Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.montagnedoc.it/template_scheda.php?ID=1809&amp;cat=7&amp;tipo=catalogo&quot;&gt;http://www.montagnedoc.it/template_scheda.php?ID=1809&amp;cat=7&amp;tipo=catalogo&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Toesca &lt;a href=&quot;http://www.kaps.it/pagine/montagna/gite/val_susa/rifugio_toesca/rifugiotoesca.php&quot;&gt;http://www.kaps.it/pagine/montagna/gite/val_susa/rifugio_toesca/rifugiotoesca.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balsiglia Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.montagnedoc.it/template_scheda.php?cat=70&amp;tipo=catalogo&amp;ID=12525&quot;&gt;http://www.montagnedoc.it/template_scheda.php?cat=70&amp;tipo=catalogo&amp;ID=12525&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rodoretto Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://montagnedoc.libero.it/template_scheda.php?cat=7&amp;tipo=catalogo&amp;ID=13284&quot;&gt;http://montagnedoc.libero.it/template_scheda.php?cat=7&amp;tipo=catalogo&amp;ID=13284&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Lago Verde &lt;a href=&quot;http://www.praly.it/web/rifugio/index.html&quot;&gt;http://www.praly.it/web/rifugio/index.html&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refuge La Monta &lt;a href=&quot;http://refugelamonta.free.fr&quot;&gt;http://refugelamonta.free.fr&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Granero &lt;a href=&quot;http://www.rifugiogranero.com&quot;&gt;http://www.rifugiogranero.com&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Quintino Sella &lt;a href=&quot;http://www.ghironda.com/vallepo/pages/94156.htm&quot;&gt;http://www.ghironda.com/vallepo/pages/94156.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Pian Melezé &lt;a href=&quot;http://www.ghironda.com/vvaraita/pages/95338.htm&quot;&gt;http://www.ghironda.com/vvaraita/pages/95338.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Campo Base &lt;a href=&quot;http://www.ghironda.com/valmaira/pages/99068.htm&quot;&gt;http://www.ghironda.com/valmaira/pages/99068.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pontebernardo Posto Tappa &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=931&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=931&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Questa &lt;a href=&quot;http://www.rifugioquesta.it&quot;&gt;http://www.rifugioquesta.it&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Remondino &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=4&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=4&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Genova-Figari &lt;a href=&quot;http://www.rifugiogenova.it&quot;&gt;http://www.rifugiogenova.it&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Pagari &lt;a href=&quot;http://www.rifugiopagari.com/accesso.htm&quot;&gt;http://www.rifugiopagari.com/accesso.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Garelli &lt;a href=&quot;http://www.cai.mondovi.cn.it/cai/rifugi/garelli/rifugio_garelli.htm&quot;&gt;http://www.cai.mondovi.cn.it/cai/rifugi/garelli/rifugio_garelli.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agriturismo La navette &lt;a href=&quot;http://www.agriitalia.it/liguria/imperia.htm&quot;&gt;http://www.agriitalia.it/liguria/imperia.htm&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Sanremo &lt;a href=&quot;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=737&quot;&gt;http://www.altaquota.it/SchedaRifugio.asp?IdRifugio=737&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rifugio Muratone &lt;a href=&quot;http://www.altaviadeimontiliguri.it/struttureRic/rifPassoMuratone.html&quot;&gt;http://www.altaviadeimontiliguri.it/struttureRic/rifPassoMuratone.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Linkliste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-22T18:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/3098179/">
    <title>Kontakt</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/3098179/</link>
    <description>Wer Fragen oder Anmerkungen zu meiner Tour, zum Weblog oder zu sonstigen Belangen direkt an mich richten möchte, erreicht mich per Mail unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;alpenueberquerung@gmx.de&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Thomas Kunz</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Kontakt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-22T17:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/2990855/">
    <title>Etappe 91-100</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/2990855/</link>
    <description>&lt;b&gt;91. Tag: Samstag, 7.8.04: Läntahütte (2090m) - Capanna Adula (2012m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Sieben nehme ich die Bocchetta di Fornée (2887m) in Angriff. Ohne Pfad erweist sich die Orientierung anfangs trotz der spärlich auftauchenden alten blau-weißen Markierungen als ziemlich schwierig. Nach einiger Zeit lege ich Steigeisen an, erklettere eine steile Grasrinne und hoffe, sie möge nicht plötzlich in der Senkrechten enden. Zwar tut sie das nicht, dennoch beinhaltet der Ausstieg eine diffizile Kletterpassage (III), nach der das Gelände flacher wird. Vor der Scharte überquere ich ein immerwährendes Schneefeld und erklimme die letzten sehr steilen Meter. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bocchetta di Fornée (2887m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Bocchetta di Fornée (2887m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/14_25.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ebenso abschüssig und schwierig präsentieren sich die ersten 200 Höhenmeter im Abstieg, das lockere Gestein bietet kaum Halt. Es schließen sich steile Grashänge an, meine Steigeisen stellen einmal mehr ihre Tauglichkeit unter Beweis. Bald taucht ein kleiner, verwachsener Pfad auf, der den Abstieg ins Carassino-Tal (1800m) durch hohes Gestrüpp erleichtert. Ich befinde mich jetzt im Tessin, der italienischsprachigen Schweiz. Die letzten 200 Höhenmeter zur Capanna Adula (2012m) spaziere ich geruhsam aufwärts. Die Verständigung mit den Wirtsleuten klappt in einer Mischung aus deutsch und französisch einigermaßen. Mir wird ein winziges Einzelzimmer zugewiesen, auf dessen Tür &quot;privato&quot; geschrieben steht. Um Punkt Sechs bricht ein kleines, nicht lange währendes Gewitter los. Auch diese Nacht sind Ohrenstöpsel unabdingbar... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Läntahütte (2090m) - Bocchetta di Fornée (2887m) - Alpe Cassimoi (1820m) - Capanna Adula (2012m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1050m&lt;br /&gt;
Distanz: 9 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 5,25 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Capanna Adula (2012m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Adula (2012m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/14_26.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;92. Tag: Sonntag, 8.8.04: Capanna Adula (2012m) - Capanna Piandios (1875m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag beginnt mit 1300 Höhenmetern Abstieg durch das Val Soi nach Aquila (740m) im Valle di Blenio, an der Lukmanierpassstraße gelegen. Der Ort selbst wirkt an einem Sonntagmorgen wie diesem wie ausgestorben. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Aquila (740m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Aquila (740m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/14_28.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Auf meinem unschwierigen Aufstieg zur Capanna Piandios (1875m) passiere ich etliche Ferienhäuser, im Endspurt sind einige Höhenmeter Gegenanstieg zu bewältigen. An der Hütte wimmelt es von Leuten, nebenan findet ein Almfest statt. Als die Kundschaft abebbt, unterhalte ich mich länger mit dem deutsch sprechenden Hüttenwirt. Er arbeitet eigentlich als Psychologe in Lugano, in der Hauptsaison (Juli und August) bricht er aus seinem Umfeld aus und verbringt die Zeit hier oben, um eine Wiederholung seines einmal erlittenen &quot;Burn-Out-Syndroms&quot; zu vermeiden. Das Abendessen (Polenta) nehme ich mit einem weiteren Gast ein, er war einst als schwer Drogenabhängiger ein Klient des Hüttenwirts, was dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen bleibt. Nachts gibt er furchtbare Geräusche von sich, als ob er permanent von Alpträumen gequält würde. Er schläft zwar eine Etage über mir, seine Laute sind jedoch nicht zu überhören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Adula (2012m) - Aquila (740m) - Capanna Piandios (1875m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1350m&lt;br /&gt;
Distanz: 14 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Capanna Pian Daioss (1875m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Pian Daioss (1875m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/14_31.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;93. Tag: Montag, 9.8.04: Capanna Piandios (1875m) - Alpe Vallascia (1240m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den höchsten Punkt am heutigen Tag, die grasige, von kleinen Schleppliften verzierte Bassa di Nara - Scharte (2123m), erreiche ich schon nach kurzem. Anschließend steige ich auf alten Wegen nach Faido (700m) im Valle Leventina ab. Eigentlich ist dort nur eine kurze Rast vorgesehen, letztlich dauert sie drei volle Stunden, da wolkenbruchartiger, ausdauernder Regen einsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Valle Leventina (700m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Valle Leventina (700m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/14_34.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Erst gegen sechs Uhr setzte ich den Weg fort und halte sogleich Ausschau nach einer Unterkunft für die Nacht. Die winzigen Kapellen, die ich passiere, sind zu klein für solche Zwecke. Schließlich ist mir das Glück doch noch hold: Auf der Alpe Vallascia (1240m) entdecke ich ein einsames, leerstehendes Gebäude. Im Untergeschoss befindet sich ein Stall, oben ist es komplett leer. Ich nehme es sofort in Beschlag, gerade rechtzeitig vor dem wieder einsetzenden Regen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Piandios (1875m) - Bassa di Nara (2123m) - Faido (700m) - Alpe Vallascia (1240m) &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 850m; Abstieg: 1500m&lt;br /&gt;
Distanz: 14 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Luxusunterkunft auf Alpe Vallascia (1240m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Luxusunterkunft auf Alpe Vallascia (1240m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_0.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;94. Tag: Dienstag, 10.8.04: Alpe Vallascia (1240m) - Capanna Campo Tencia (2140m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geruhsamer lasse ich es heute angehen, die Capanna Campo Tencia (2140m) ist in drei Stunden Gehzeit erreichbar. Das Wetter lässt sehr zu wünschen übrig, es herrscht Waschküchenatmosphäre, ab und an nieselt es. Am Abend werde ich neben ein älteres italienisches Ehepaar platziert. Wir unterhalten uns, sie spendieren mir ein Glas Rotwein und überlassen mir ihre Wurst- und Käsereste, nicht ohne anzumerken, dass die Ostdeutschen eben nicht gelernt hätten zu arbeiten, wodurch auch die hohe Arbeitslosigkeit dort zu erklären sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Alpe Vallascia (1240m) - Capanna Campo Tencia (2140m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 900m; Abstieg: 0m&lt;br /&gt;
Distanz: 6 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 3 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Capanna Campo Tencia (2140m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Campo Tencia (2140m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;95. Tag: Mittwoch, 11.8.04: Capanna Campo Tencia (2140m) - Capanna Leit (2260m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Plan wollte ich heute den Pizzo Campo Tencia (3071m) erklimmen, doch dieses Vorhaben lege ich bald ad acta. Schon um sechs Uhr früh gießt es in Strömen, vier Stunden später immer noch dasselbe Bild. Einige Gruppen brechen trotzdem auf, vier Schweizer schenken mir einige Vorräte, unter anderem sechs Äpfel. Einer von ihnen erzählt, dass ein Freund von ihm einmal in drei Monaten von Wien nach Nizza gewandert sei. Um vier Uhr am Nachmittag reißt mir die Hutschnur, und ich wage den zweistündigen glitschig-felsigen Übergang zur Capanna Leit (2260m). &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Capanna Leit (2260m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Capanna Leit (2260m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Anfangs habe ich Glück, es nieselt nur, doch die Himmelsdusche bleibt mir nicht erspart. Obwohl die Hütte ziemlich groß ist und mindestens zwanzig Gäste dort übernachten, ist sie nicht bewirtschaftet. Gegen abends legt sich das Sauwetter, und die Wolken lichten sich. Beim Abendessen werde ich erneut reichlich mit Gaben versehen: Diesmal überlassen mir zwei Züricher Gruppen ihre Reis- und Nudelreste, ein wahrhaft parasitäres Dasein heute. Um auch einmal die Befriedigung eines Wohltäters zu verspüren, habe ich immerhin drei meiner sechs Äpfel weiter verschenkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Campo Tencia (2140m) - P. 2481m - Capanna Leit (2260m)&lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 350m; Abstieg: 250m&lt;br /&gt;
Distanz: 3 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 2 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Lago Leit (2260m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Lago Leit (2260m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_3.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;96. Tag: Donnerstag, 12.8.04: Capanna Leit (2260m) - Alpe d&apos;Alpigia (1980m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den letzten beiden wetterbedingt kurzen Tagen habe ich heute großes vor. Um vier Uhr stehe ich auf, aber es macht erst gegen Viertel vor Sechs Sinn, los zu gehen, vorher ist es stockdunkel. In einer dreiviertel Stunde erreiche ich den Passo Campolungo (2318m), meinen heutigen Scheitelpunkt. Die Witterung ist weniger schön als erhofft, die Wolken hängen sehr tief. Kurz nach Acht bin ich im malerischen Örtchen Fusio (1281m) angekommen, wo meine Vorräte aufgefüllt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch bepackt geht es Richtung Sentiero dei Vanisc (2311m), einer alten Passhöhe. Unterhalb von 1600 Metern weist der Weg spärliche Markierungen auf. Erhebliche Probleme bereitet mir die Überquerung eines ob der Regenfälle der letzten Zeit reißenden Bachs auf äußerst glitschigen Felsen. Den markierten Weg hinter mir lassend quere ich auf einem kaum zu erkennenden, von nassem Gras überwucherten Pfad, der meine Schuhe zum Triefen bringt. An zwei verfallenen Holzhütten biege ich nach rechts und steige steil an, einem vermeintlichen Pfad folgend. Inzwischen ist dichter Nebel aufgezogen, ich sehe nichts mehr. Die Pfadspuren führen mich auf einen Kamm, den ich laut Karte auf 1980 Metern Höhe nach rechts verlassen muss, und wegen ansonsten steiler Felsabstürze auch nur an dieser Stelle verlassen kann. Zwar weiß ich dank meines Höhenmessers ungefähr, wann ich die erforderliche Höhe erreicht habe, aber im dichten Nebel finde ich trotz mehrerer Anläufe die Abzweigung nicht. Zudem fallen mehr und mehr Tropfen vom Himmel. Ich erwäge bereits den Rückzug, als es mir endlich gelingt, den Kamm wie vorgesehen zu verlassen. Das in unmittelbarer Nähe in der Karte eingezeichnete Gebäude existiert tatsächlich und eignet sich leidlich als Schlafplatz. Wie vor drei Tagen befindet sich im Untergeschoss ein verlassener Stall, über dem ich nächtige. Wegen des Sauwetters macht ein Weitergehen keinen Sinn. An manchen Stellen ist das Dach undicht und es tropft, aber es gelingt mir, eine trockene Stelle ausfindig zu machen. Zum ersten Mal seit langem sind meine Socken so nass, dass man sie auswringen kann. Permanent werde ich von Vögeln umkreist, die ihren in zwei Nestern schreienden Nachwuchs zu sättigen versuchen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Leit (2260m) - P. 2140m - Passo Campolungo (2318m) - Fusio (1281m) - Castelleto (1469m) - Alpe d&apos;Alpigia (1980m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 950m; Abstieg: 1250m&lt;br /&gt;
Distanz: 11 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Meine Unterkunft auf der Alpe d&apos;Alpigia (1980m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Meine Unterkunft auf der Alpe d&apos;Alpigia (1980m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_12.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;97. Tag: Freitag, 13.8.04: Alpe d&apos;Alpigia (1980m) - Capanna Basodino (1856m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Freitag der dreizehnte liefert ganz passables Wetter. Die frühmorgendlichen Sonnenstrahlen nutze ich zum Trocknen meiner Kleidung, erst um Neun setze ich mich in Bewegung. Weglos erklimme ich in kurzer Zeit die Sentiero dei Vanisc (2311m). Auf der anderen Seite der Scharte müssen steile, grasige und feuchte Hänge gequert werden, eine sichere Beute meine Steigeisen. Ich folge kümmerlichen Spuren, die sich bald in einem Wäldchen verlieren. Als einziger Ausweg bietet sich ein fünfzehnminütiger Abstieg in dichtestem Gebüsch an. Auch die Überquerung des breiten Baches in 1580 Metern Höhe ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Mit aufgehellter Miene nehme ich zur Kenntnis, dass mich für den Rest des Tages eine rot-weiße Markierung begleiten wird, ein weiteres Ankämpfen gegen dichte Zweige und Äste ist somit unwahrscheinlich geworden. Dennoch verbleiben anstrengende 1000 Meter Aufstieg zur Bocchetta del Lago Nero (2563m) sowie 700 Meter Abstieg zur vergleichsweise tief gelegenen Capanna Basodino (1856m). &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bocchetta del Lago Nero (2563m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Bocchetta del Lago Nero (2563m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_16.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Obwohl eine Gondelbahn aus dem südlich gelegenen Tal fußlahme Menschen bis neben die Hütte transportiert, hält sich der Ansturm in Grenzen. Abends konsumiere ich wie üblich lediglich eine Suppe und muss dann mit ansehen, wie die anderen Gäste wohlriechende Hauptgerichte schlemmen. Für mich fallen heute Pasta-Reste sowie eine Pudding-Nachspeise ab. Vor dem Schlafengehen unterhalte ich mich mit einem umgänglichen EDV-Techniker, der mir in einem Akt uneigennütziger Großzügigkeit zwei Gläser Weißwein spendiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Alpe d&apos;Alpigia (1980m) - Sentiero dei Vanisc (2311m) - P. 1580m - Bocchetta del Lago Nero (2563m) - Capanna Basodino (1856m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1400m; Abstieg: 1500m&lt;br /&gt;
Distanz: 15 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Basodino (3272m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Basodino (3272m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_15.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;98. Tag: Samstag, 14.8.04: Capanna Basodino (1856m) - Rifugio Val Toggia (2160m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehr als 10 Tagen (als ich den Piz Platta erkletterte) steht heute endlich mit dem Basodino (3272m) der nächste Gipfel auf dem Programm. Das Wetter ist mir nicht wohl gesonnen, um sechs Uhr morgens nieselt es vereinzelt. Zunächst durchquere ich den Tunnel zum Lago del Zött (1940m), dann erklimme ich, anfangs sehr steil, die Moräne bis zum Gletscherende auf 2800 Metern. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Basodino-Gletscher (3100m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Basodino-Gletscher (3100m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_21.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mir wurde ausdrücklich versichert, dass er so gut wie keine Spalten aufweise. Sonderlich steil ist er glücklicherweise auch nicht, denn der Einsatz in steilen Grashängen hat meine Steigeisen abstumpfen lassen. Ab 3050 Meter umhüllt mich dichter Nebel, auf dem Ostgrat geht es in anregender Kletterei, nicht allzu schwierig, in die Höhe. Es ist sehr kalt und windig, von Zeit zu Zeit fallen einige Schneeflocken. Auf dem Basodino-Gipfel (3272m) angekommen entscheide ich mich, den Abstieg ohne Sicht nicht über die unbekannte Westflanke (IIer Gelände) zu wagen, wie ursprünglich vorgesehen, sondern auf dem Aufstiegsweg bis auf 2300 Meter abzusteigen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Basodino-Gipfel (3272m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Basodino-Gipfel (3272m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_22.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dort treffe ich nach einigen Schlenkern (bedingt durch steile Felsabstürze) auf den markierten Weg zur Bocchetta di V. Maggia (2635m). Zu meinem Verdruss muss ich in dieser Variante fast 400 Meter Gegenanstieg in Kauf nehmen, aber angesichts der schlechten Verhältnisse erscheint sie mir sicherer. Jenseits des Grates, gleichzeitig Landesgrenze, wandere ich auf italienischem Boden an vielen Seen vorbei zum Rifugio Val Toggia (2160m). Da meine Lebensmittelreserven annähernd aufgezehrt sind, gewähre ich mir den Genuss einer Halbpension. Abends sitze ich mit einem älteren Ehepaar aus Stuttgart am Tisch, die ich auf den nächsten beiden Hütten jeweils wieder treffen werde. Sie sind insgesamt drei Wochen unterwegs und folgen dem GTA (Grande Traversata delle Alpi), einem Weitwanderweg, der in 55 Tagen vom Monte Rosa ans Mittelmeer führt und dabei auch relativ unbekannte, teilweise menschenleere und touristisch unerschlossene Gebiete durchwandert. Mein Abendessen artet in eine Völlerei aus, da die beiden kein Fleisch konsumieren und daher für mich riesige Berge davon übrig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Capanna Basodino (1856m) - Basodino (3272m) - P. 2300m - Bocchetta di V. Maggia (2635m) - Rifugio Val Toggia (2160m)&lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1800m; Abstieg: 1500m&lt;br /&gt;
Distanz: 16 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 9 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Basodino-Ostgrat (3200m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Basodino-Ostgrat (3200m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_23.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;99. Tag: Sonntag, 15.8.04: Rifugio Val Toggia (2160m) - Rifugio Margaroli (2194m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem typisch italienischen, sprich spärlichen Frühstück steige ich an beeindruckenden Wasserfällen, den Cascata del Toce, vorbei 1000 Meter auf einem alten Walserweg, heute Teil der Via Alpina, eines weiteren transalpinen Weitwanderwegs, ins Val Formazza ab. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Cascata del Toce (1600m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Cascata del Toce (1600m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_28.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dort schlängeln sich enorme Touristenmassen in langen Autokolonnen bis ins Talende nach oben. Diesem Touristenstrom verdanke ich, mich sogar am Tag des Herrn mit Lebensmitteln eindecken zu können, wenn auch zu schlechten Konditionen (45 Euro bleiben auf der Strecke!). Im folgenden Aufstieg erklimme ich zunächst eine anstrengende, steile Skipiste, was den Schweiß in Strömen rinnen lässt. Den parallel verlaufenden Sessellift verschmähe ich. Ohne weitere Mühen erreiche ich mein heutiges Ziel, das Rifugio Margaroli (2194m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Rifugio Val Toggia (2160m) - Valdo (1274m) - Rifugio Margaroli (2194m) &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 950m; Abstieg: 900m&lt;br /&gt;
Distanz: 15 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 5,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Im Vordergrund Rifugio Myriam (2045m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Im Vordergrund Rifugio Myriam (2045m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_30.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;100. Tag: Montag, 16.8.04: Rifugio Margaroli (2194m) - Rifugio Capanna Castiglioni (1631m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Wegstrecke besitzt eher erholsamen Charakter, insgesamt sind nur dreieinhalb Stunden Fußmarsch zu absolvieren. Schon bald bin ich am höchsten Punkt, der Scatta Minoia (2599m), angelangt, wo sich eine Steinhütte, das Bivacco Conti, befindet. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bivacco Conti (2599m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Bivacco Conti (2599m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_34.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In der Hütte haben Wohlmeinende eine 800g-Jumbo-Plätzchentüte zur freien Verfügung zurückgelassen, die ich Notleidender mir unter den Nagel reiße. Bei einem Blick auf die Wegmarkierungen in der Umgebung stechen unterschiedliche Techniken ins Auge: Während sie in der Schweiz stets parallel zum Weg verlaufen, zeigen sie in Italien kreuz und quer in alle Himmelsrichtungen. Einige Zeit später habe ich den großen Lago di Devero (1856m) umrundet und erreiche Crampiolo (1767m), wo ziemlicher Aufruhr herrscht. Heute ist Almfest, nebenan befindet sich das Ziel eines 14-km-Laufs. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Crampiolo (1767m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Crampiolo (1767m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/15_37.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich beobachte das Eintrudeln der hinteren Ränge, der Sieger ist längst gekürt. Zum Rifugio Capanna Castiglioni (1631m) ist nur mehr ein Katzensprung zurückzulegen, die Hütte liegt auf einer hübsch anzusehenden Hochebene, der Alpe Devero, etwas abseits von den anderen Bauten. Zur Mittagszeit ist sie vollbesetzt. Am Nachmittag statte ich den Festivitäten einen Besuch ab und mische mich unter die mehreren hundert BesucherInnen, die, per Auto angereist, den unterschiedlichsten kulinarischen Genüssen frönen oder einfach einen Spaziergang machen. Kurz nach Vier beginnt es heftig zu regnen, ich kann mich gerade noch in die Hütte retten. Draußen flattert eine &quot;Pace&quot;-Flagge im Wind, aus der Küche tönen Hippie-Songs, Cat Stevens und die Beatles geben sich ein Stelldichein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Rifugio Margaroli (2194m) - Scatta Minoia (2599m) - Lago di Devero (1856m) - Rifugio Capanna Castiglioni (1631m) &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m&lt;br /&gt;
Distanz: 14 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 3,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Alpe Devero (1631m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Alpe Devero (1631m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/16_2.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Almoehi</dc:creator>
    <dc:subject>Etappe 91-100</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Almoehi</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-27T12:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://almoehi.twoday.net/stories/2983221/">
    <title>Etappe 61-70</title>
    <link>http://almoehi.twoday.net/stories/2983221/</link>
    <description>&lt;b&gt;61. Tag: Donnerstag, 8.7.04: Lienz (673m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Frühstück wird um neun Uhr in der Wohnküche in familiärer Atmosphäre serviert. Auf ORF 1 überschlagen sich die Berichte über das Begräbnis des verstorbenen österreichischen Bundespräsidenten Klestil. Tagsüber erkunde ich gemächlich die Stadt, abends gebe ich mich einem besonderen Leckerbissen hin. Als leidenschaftlicher Kinogänger betrete ich erstmals seit zwei Monaten einen Vorführsaal und geniesse einen hinreißenden Film über das Leben, der den bizarren Titel Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr... trägt, zu ergänzen durch als dass ein Reicher in den Himmel kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Ruhetag   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m&lt;br /&gt;
Distanz: 0 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 0 Std  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Quartier in Lienz (673m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Mein Quartier in Lienz (673m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/9_25.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;62. Tag: Freitag, 9.7.04: Lienz (673m)  Stüdlhütte (2801m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht toben heftige Gewitter, eine neue Kaltfront hält Einzug. Auch während der Busfahrt nach Kals (1325m) gehen sintflutartige Regenfälle nieder. Dort werde ich vom Bus der Volkshochschulgruppe aus dem Landkreis Tirschenreuth, mit der mein Vater anreist, aufgelesen und bis zum Lucknerhaus (1918m) mitgenommen. Meinen schweren Rucksack lasse ich, wie die anderen TeilnehmerInnen auch, mit dem Lastenaufzug nach oben befördern. Just als ich die Stüdlhütte (2801m) erreiche, bricht ein kräftiges Gewitter los, viele andere aus der Gruppe geraten mitten hinein. Die Lager sind proppenvoll, auf der Hütte herrscht großes Gedränge. Ans Abendessen schließt sich ein zünftiger Hüttenabend mit Musik und guter Stimmung an, die Hüttenruhe wird großzügig interpretiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Lienz (673m)  per Linienbus bis Kals (1325m)  per Omnibus zum Lucknerhaus (1918m)  Stüdlhütte (2801m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 885m; Abstieg: 0m&lt;br /&gt;
Distanz: 7 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 3 Std  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Vor der Stüdlhütte (2801m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Vor der Stüdlhütte (2801m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/9_28.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;63. Tag: Samstag, 10.7.04: Stüdlhütte (2801m)  Salmhütte (2638m)  Glorer Hütte (2642m)  Stüdlhütte (2801m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe als letzter der fast hundertköpfigen Gruppe, die sich wie Ameisen auf dem schmalen Pfad fortbewegt, starte ich den Übergang zur urigen Salmhütte (2638m) über die steile Pfortscharte (2828m). Im Abstieg ist zunächst ein steiles Schneefeld zu überwinden, einige fahren auf dem Hosenboden ab. In der Hütte unterhalten wir uns mit einem jungen Bergführer, der sich über die Menschenmassen am Glockner beschwert, eine ambivalente Klage, denn er profitiert von diesen Massen, ohne die er seinen Beruf an den Nagel hängen könnte. In dichtem Nebel schreiten wir Richtung Glorer Hütte (2642m) voran. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Glorer Hütte (2642m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Glorer Hütte (2642m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/9_32.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Hütte ist für mich insofern besonders, als sie die einzige ist, die ich während meiner Tour zweimal ansteuere. Bereits am 24. Juni übernachtete ich hier, der Schnee türmte sich damals vor der Hütte um etliches höher. Die Wirtin erinnert sich und spendiert mir einen Schnaps. Draußen hat mittlerweile heftiger Schneefall eingesetzt. Ich harre aus, bis er aufgehört hat, alle anderen verfügen über weniger Sitzfleisch. Wegen des Neuschnees ist ein großer Umweg in Kauf zu nehmen: Der Johann-Stüdl-Weg obenrum ist wegen Abrutschgefahr (meine Steigeisen sind auf der Hütte geblieben) zu gefährlich, daher steige ich zum Lucknerhaus (1918m) ab und lege den gestrigen Aufstiegsweg zur Stüdlhütte noch einmal zurück. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Glocknerblick (3798m) vom Lucknerhaus (1918m)&quot; height=&quot;270&quot; alt=&quot;Glocknerblick (3798m) vom Lucknerhaus (1918m)&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/9_33.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das vorzügliche Abendessen fällt sehr reichlich aus. Trotz des lustigen Abends lege ich mich schon um zehn Uhr schlafen, da wir uns morgen am Großglockner versuchen wollen, was ein Aufstehen um halb Fünf erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Stüdlhütte (2801m)  P. 2600m  Pfortscharte (2828m)  Salmhütte (2638m)  P. 2500m  Glorer Hütte (2642m) - Lucknerhaus (1918m)  Stüdlhütte (2801m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1320m; Abstieg: 1320m&lt;br /&gt;
Distanz: 22 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Hüttenabend auf der Stüdlhütte (2801m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Hüttenabend auf der Stüdlhütte (2801m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_0.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;64. Tag: Sonntag, 11.7.04: Stüdlhütte (2801m)  Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um fünf Uhr nehmen mein Vater und ich das Frühstück zu uns, draußen schneit es. Wir warten, bis der Schneefall gegen halb Sieben etwas nachgelassen hat. Beim Aufstieg zur Erzherzog-Johann-Hütte (3454m), der höchstgelegenen Schutzhütte der Ostalpen, begleiten uns leichtes Schneetreiben sowie dichter Nebel. Auf dem Ködnitzkees legen wir das Seil an, der Gletscher liegt unter einer tiefen Schneedecke, Eis oder Spalten sind nicht zu erkennen. Auf ca. 3250 Metern verlassen wir den Gletscher und folgen dem drahtseilgesicherten Grat zur Hütte, der höchstgelegenen der gesamten Ostalpen. Eine Gruppe NorwegerInnen startet gerade Richtung Gipfel, kurze Zeit später kehren 20 TschechInnen zurück, sie waren nur bis zum Kleinglockner (3770m) gekommen. In der Hütte ist es bitterkalt, draußen herrschen fünf Grad unter Null. Am Nachmittag wird das Wetter etwas besser, wir brechen um ein Uhr auf. In steilen Serpentinen erreichen wir den majestätisch nach oben ragenden Grat. Fels ist nicht zu erkennen, der Firn relativ hart. Wir lassen die absteigenden NorwegerInnen passieren, nun gehört der Glockner uns. Zwischensicherung für Zwischensicherung geht es vorwärts, schließlich stehen wir auf dem Kleinglockner, meist in dichten Nebel gehüllt, ab und an schneit es.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Vater beim Abstieg vom Großglockner (3798m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Mein Vater beim Abstieg vom Großglockner (3798m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_2.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Als mein Vater den steilen Gipfelaufbau des Großglockner (3798m) erblickt, erklärt er angesichts der widrigen Umstände und der fortgeschrittenen Zeit seinen Verzicht, zumal der Gipfel des Kleinglockners für ihn alles bisher erlebte in den Schatten stellt. Ich wage mich weiter zur Glocknerscharte (3766m) und beschließe, den Rest zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Die annähernd senkrechten letzten Meter in Schnee und Eis ohne Sicherung erscheinen mir zu heikel. Ein Fehltritt hätte hier definitiv tödliche Folgen. Wir kehren zur Adlersruhe zurück und schlafen als einzige Gäste auf der Hütte, in eiskalten Schlafräumen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Stüdlhütte (2801m)  Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)  Glocknerscharte (3766m) - Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)     &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1030m; Abstieg: 350m&lt;br /&gt;
Distanz: 5 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6,5 Std  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Vater vor der Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Mein Vater vor der Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_3.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;65. Tag: Montag, 12.7.04: Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)  Lienz (673m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum ersten kräftigen Regenschauer erreichen wir das Lucknerhaus (1918m) und nutzen es als Unterstand. Den Bus ins Tal nach Kals (1325m) verpassen wir um 30 Minuten, wir müssen zu Fuß gehen. Mitsamt der Gletscherausrüstung wiegt mein Rucksack etliches mehr als normal. Per Bus in Lienz (673m) angekommen senden wir die nicht mehr benötigten Gletscher-Utensilien (Gurt, Seil etc.) in einem Paket nach Hause. Wie ich letzte Woche logieren wir im Haus Egger, wo der Hausherr heute seinen 77. Geburtstag feiert und wir herzlich begrüßt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Erzherzog-Johann-Hütte (3454m)  Stüdlhütte (2801m)  Lucknerhaus (1918m)  Kals (1325m)  per Bus nach Lienz (673m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 0m; Abstieg: 2130m&lt;br /&gt;
Distanz: 16 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 6 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Auf dem Ködnitzkees (ca. 3000m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Auf dem Ködnitzkees (ca. 3000m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_5.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;66. Tag: Dienstag, 13.7.04: Lienz (673m)  Pfitscher Joch Haus (2277m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist an der Zeit, dorthin zurück zu kehren, wo ich meine Überschreitung unterbrochen habe, nach St. Jakob in Pfitsch. Das gewohnt reichhaltige Frühstück im Magen marschieren wir zum Bahnhof. Der Bummelzug bringt uns über Innichen (1175m) und Franzensfeste (749m) nach Sterzing (948m) in Südtirol. Den weiteren Weg bis St. Jakob in Pfitsch (1449m) trampen wir, zu unserer Ankunftszeit verkehren keine Busse. Nach zehn Minuten Wartezeit liest uns ein älterer Herr auf, während der Fahrt beginnt es heftig zu regnen. Beim Anstieg zum Pfitscher Joch Haus (2277m) begleitet uns leichter Nieselregen, sich mit zunehmender Höhe in Schnee transformierend. Am Joch, auf dem österreichisch-italienischen Grenzgrat, stecken wir in dicken Wolken und sehen keine zehn Meter weit. Außer uns sind zwei weitere Gäste anwesend, zwei Schwaben, die von München (519m) aus die Alpen Richtung Süden überqueren. Auch meine Unternehmung erfährt morgen ihre Fortsetzung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Lienz (673m)  per Zug nach Sterzing (943m)  per Autostop nach St. Jakob in Pfitsch (1449m)  Pfitscher Joch Haus (2277m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 825m; Abstieg: 0m&lt;br /&gt;
Distanz: 7 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 3 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Pfitscher Joch Haus (2277m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Pfitscher Joch Haus (2277m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_8.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;67. Tag: Mittwoch, 14.7.04: Pfitscher Joch Haus (2277m)  Geraer Hütte (2326m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sechs Uhr früh gestattet uns der dichte Nebel keinen Blick auf die Schönheit der Umgebung. Nach und nach lichtet er sich ein bisschen. Eigentlich wollten wir heute den Olperer (3476m) über den Riepengrat erklimmen, doch da erkleckliche Neuschneemengen das Vorwärtskommen zu sehr verlangsamen und verdeckte Markierungen die Orientierung erschweren, disponieren wir um: Wir nehmen die Alpeiner Scharte (2959m) direkt in Angriff. Knietief einsinkend mühen wir uns voran, zu allem Überfluss bricht meinem Vater auch noch einer der beiden Teleskopstöcke.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein Vater an der Alpeiner Scharte (2959m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Mein Vater an der Alpeiner Scharte (2959m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_11.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Der Abstieg von der Scharte zur Geraer Hütte (2326m) verläuft ebenfalls durch tiefen Schnee, die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Der Hüttenwirt äußert sich anerkennend über unsere alpinistische Leistung, die Alpeiner Scharte sei vor uns in diesem Jahr erst von vier Personen begangen worden. Wir sind die ersten und einzigen Nächtigungsgäste seit drei Tagen, der Wirt spricht am Telefon von toter Hose, die gerade herrsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Pfitscher Joch Haus (2277m)  Alpeiner Scharte (2959m)  Geraer Hütte (2326m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m&lt;br /&gt;
Distanz: 15 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Eisformationen unterhalb der Alpeiner Scharte (2959m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Eisformationen unterhalb der Alpeiner Scharte (2959m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_12.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;68. Tag: Donnerstag, 15.7.04: Geraer Hütte (2326m)  Gasthof Obernberger See (1593m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meteorologenzunft kündigte für heute den schönsten Tag der Woche an: Morgens regnet es in Strömen. Erst kurz vor Zehn starten wir unseren Abstieg zum Gasthof Touristenrast (1345m) und timen ihn so, dass wir direkt den Bus nach Steinach am Brenner (1049m) erwischen, wohin wir notwendigerweise müssen, um einen neuen Teleskopstock zu erwerben. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Ich vor dem Gasthaus Touristenrast (1345m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Ich vor dem Gasthaus Touristenrast (1345m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_15.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Somit schummle ich erneut ein klein bisschen und verzichte auf den eigentlich angesagten Fußmarsch, aber angesichts der widrigen Umstände (Sauwetter + kaputter Stock) erscheint mir mein Handeln vertretbar. Da wir im Gasthof am Obernberger See (1593m) nächtigen wollen, sind wir am Nachmittag erneut auf den Bus angewiesen, der uns nach Obernberg zum Gasthof Waldesruh (1439m) chauffiert. Von hier aus ist es nur mehr ein Katzensprung zum See. Das klobige Gasthaus erweckt von außen einen eher rustikalen Eindruck. Neue Pächter haben es übernommen und renovieren bei laufendem Betrieb. Einer von ihnen gesellt sich zu uns und spendiert uns mehrere Schnäpse. Die Musik im Hintergrund strotzt von sexistischen Sprüchen, wir befinden uns in einer Männerwirtschaft. Auf den Tischen liegt eine doppelseitige Aufklärung für Erwachsene: Sprache der Männer und Sprache der Frauen. Der Wirt informiert uns, dass der Eigentümer des Gasthofes gleichzeitig Besitzer des Fußballvereins Wacker Tirol in Innsbruck sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Geraer Hütte (2326m)  Gasthof Touristenrast (1345m)  mit dem Bus zum Gasthaus Waldesruh (1439m)  Gasthof Obernberger See (1593m)  &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 160m; Abstieg: 1000m&lt;br /&gt;
Distanz: 7 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 3 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Steinach am Brenner (1049m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Steinach am Brenner (1049m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_16.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;69. Tag: Freitag, 16.7.04: Gasthof Obernberger See (1593m)  Italienische Tribulaunhütte (2368m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da uns heute eine Mammutetappe zur Bremer Hütte (2411m) ins Haus steht, bekommen wir unser luxuriöses Frühstück bereits um halb Sechs serviert. Beim Aufstieg zum Gstreinjöchl (2540m) finden wir kaum mehr Schneefelder vor, dasselbe gilt für den steilen Abstieg zur österreichischen Tribulaunhütte (2064m), die wie eine überdimensionierte Biwakschachtel in die Landschaft gepflanzt wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Blick zurück auf das Gstreinjöchl (2540m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Blick zurück auf das Gstreinjöchl (2540m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_22.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Sie wurde schon zweimal von einer Lawine zerstört und von den Eltern des österreichischen Weltklasseslalomfahrers Manfred Pranger bewirtschaftet wird. Nach einer kleinen Pause visieren wir die Pflerscher Scharte (2599m) an, die Schneefelder werden zahlreicher. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Pflerscher Scharte (2599m) von der österreichischen Seite  &quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Pflerscher Scharte (2599m) von der österreichischen Seite  &quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_21.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Da passiert meinem Vater ein übles Missgeschick: Auf einem steilen harten Schneefeld rutscht er aus und gleitet auf dem unten flach auslaufenden Hang ca. 100 Meter abwärts. Den Sturz bemerke ich zunächst gar nicht, da die Passage für mich nicht einsehbar ist. Nach einiger Zeit wächst mein Misstrauen, ich werde des Malheurs gewahr und eile nach unten. Er hatte riesiges Glück im Unglück: Abgesehen von einem Kratzer an der Hand fehlt ihm körperlich nichts, wenngleich er noch ziemlich unter Schock steht. Zudem verbog sich einer seiner Stöcke im 90 Grad - Winkel verbogen. Wegen des Unfalls beschließen wir, die nahegelegene italienische Tribulaunhütte (2368m) anzusteuern, wo wir die einzigen Nächtigungsgäste sind. Abends lässt ein heftiges Gewitter die Hütte erbeben. Die Wirtin klagt, dass zur Zeit nur etwa 15 Gäste pro Tag hochkommen würden, in anderen Jahren seien es doppelt so viel gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Gasthof Obernberger See (1593m) - Gstreinjöchl (2540m) - österreichische Tribulaunhütte (2064m) - Pflerscher Scharte (2599m)  italienische Tribulaunhütte (2368m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1600m; Abstieg: 850m&lt;br /&gt;
Distanz: 13 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 7,5 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Italienische Tribulaunhütte (2368m)&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Italienische Tribulaunhütte (2368m)&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_24.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;70. Tag: Samstag, 17.7.04: Italienische Tribulaunhütte (2368m)  Bremer Hütte (2411m)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sechs Uhr machen wir uns auf den Weg, der uns zunächst zurück zur Pflerscher Scharte (2599m) führt. Beim Abstieg über harte Schneefelder legen wir Pickel und Steigeisen an, meinem Vater stecken die gestrigen Ereignisse noch sichtlich in den Knochen, er kommt nur sehr langsam voran. Nach einiger Zeit gibt er mir zu verstehen, dass er die Tour abbrechen möchte, da ihn der Sturz zu sehr mitgenommen habe. Ich finde seinen Entschluss nachvollziehbar und kann ihn nicht mehr umstimmen. Daher ändern wir unsere Pläne: Wir queren zwar noch auf einem wilden, selten begangenen Pfad mit einigen künstlichen Tritthilfen bis unterhalb der Bremer Hütte (2411m), steigen dann aber auf dem alten, eigentlich gesperrten Zustiegsweg, eine kaputte Brücke überquerend (unser Robben über selbige ist zur Nachahmung keinesfalls zu empfehlen (!)) zur Laponesalm (1470m) ab. Dort genehmigen wir uns ein leckeres Mahl sowie einen Abschiedsschnaps. So trennen sich unsere Wege einige Tage früher als gedacht und unter unglücklichen Begleitumständen. Traurig steige zur Bremer Hütte auf, diesmal auf dem neuen Weg, der unproblematisch ist. Die bedrohlich aufziehenden Quellwolken verdichten sich nicht weiter, ich bleibe trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakte Routenführung: Italienische Tribulaunhütte (2368m)  Pflerscher Scharte (2599m) - ca. Punkt 1950m - Punkt 2240m  Laponesalm (1470m)  Bremer Hütte (2411m)   &lt;br /&gt;
Höhenunterschied: Aufstieg: 1500m; Abstieg: 1450m&lt;br /&gt;
Distanz: 20 km&lt;br /&gt;
Reale Gehzeit: 8 Std &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Blick von der Pflerscher Scharte (2599m) Richtung Italien&quot; height=&quot;256&quot; alt=&quot;Blick von der Pflerscher Scharte (2599m) Richtung Italien&quot; width=&quot;384&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Almoehi/images/10_26.jpg&quot; /&gt;</description>
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